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Dieser Artikel wurde am 25. Januar 2012 um 01:31 Uhr in der Rubrik Wirtschaftsnachrichten veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Kreisverkehr für Göhrener Kreuzung im Gespräch

Gewerbevereine und Gemeinden lehnen Projekt ab

Ostseebad Thiessow (sb). Nachdem sich die Mitglieder des Gewerbevereins der Gemeinde auf ihrer Sitzung am 13. Januar entschieden gegen den Ausbau der Göhrener Kreuzung zu einem Kreisverkehr aussprachen, formulierten auch die Gemeindevertreter des kleinsten Ostseebades in der vergangenen Woche erneut, hinter dem bereits gefassten Beschluss, das 100.000 Euro teure Vorhaben abzulehnen. Die Abgeordneten aller amtsangehörigen Gemeinden kritisierten bereits im Jahr 2010 die Pläne des Straßenverkehrsamtes Stralsund, den Knotenpunkt zu einem Kreisel auszubauen.

„Es handelt sich hier nicht um einen Unfallschwerpunkt. Keiner versteht, warum diese Nummer neu aufgelegt und sinnlos Geld verpulvert wird, statt Zebrastreifen und Bustaschen zum Beispiel in Lancken-Granitz zu schaffen und so für Kinder das sichere Überqueren der Straße zu gewährleisten bzw. die Busse gerade im Sommer für ihre Stopps von der Hauptstraße zu holen“, so Bürgermeister Holger Roepke (parteilos). Er appelliert an alle Bürger, die Möglichkeit des Protestes zu nutzen. Bis zum 13. Februar liegen die Pläne im Zimmer 38 des Amtes Mönchgut-Granitz zu den offiziellen Sprechzeiten zur Einsichtnahme aus, bis 27. Februar seien die Einwände schriftlich einzureichen.

„Der verkehrstechnische Zustand der Kreuzung ist völlig ausreichend und die alte Eiche ist unbedingt zu erhalten. Es gibt so viele Sachen, die angepackt werden müssten. Das Geld sollte in andere Kanäle fließen“, meinte auch Thiessows Abgeordneter und Vorsitzender des Gewerbevereins Torsten Jelinski (Bündnis90/Die Grünen). Auch Göhrens Bürgermeisterin Carola Koos (CDU) wünschte sich in der vergangenen Woche Äußerungen aller Bürger, die mit den Plänen der Straßenverkehrsbehörde nicht einverstanden sind.