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Dieser Artikel wurde am 14. Oktober 2009 um 01:03 Uhr in der Rubrik Lokale Politik veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Konjunkturmittel für Göhren

Letzter Zuwendungsbescheid aus dem berühmten Paket

Ostseebad Göhren (gü). Die letzten Mittel für Schulen auf Rügen aus dem Konjunkturpaket II sind vergeben! Landrätin Kerstin Kassner (DIE LINKE) überreichte am Donnerstag der letzten Woche einen entsprechenden Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 472.000 Euro an Bürgermeisterin Carola Koos (CDU) und Schulleiterin Regine Pietsch.

Das Geld wird zusammen mit weiteren Mitteln zur energetischen Außensanierung der Regionalen Schule „Tom Beyer“ verwendet, wie es während der Übergabe hieß. Speziell mit dem Konjunktur-Geld sollen Arbeiten an der Fassade des Gebäudes, den Außenanlagen sowie am Dach und bei Fenstern erfolgen. „Die Planer können jetzt mit der Ausschreibung beginnen“, zeigte sich die Bürgermeisterin zufrieden. Insgesamt sind drei Bescheide auf dem Schreibtisch von Koos in letzter Zeit gelandet. Denn neben den o.g. Arbeiten soll auch im Inneren der Schule kräftig saniert werden. Denn auch aus dem Konjunkturpaket I der Bundesregierung konnte Göhren Gelder für die energetische Innensanierung erhalten. Mit dem Eigenanteil der Gemeinde in Höhe von rund 100.000 Euro sind dies immerhin rund 737.000 Euro, die ausgegeben werden können. Gelder, die sinnvoll für die Zukunft des Schulstandortes angelegt sein werden, sind sich Bürgermeisterin und Schulleiterin einig. So wird beispielsweise eine neue Heizungsanlage installiert. Viele der Zimmer und Flure erhalten eine entsprechende bauliche Renovierung.

Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten beginnen, blickt Koos in die kommenden Wochen der Vorbereitungen. Denn Schüler und Lehrer müssen auch während der Bauphase hier ihren Unterricht abhalten können. Räumlichkeiten müssen ausgeräumt werden, Möbel und Material entweder zwischengelagert oder an anderer Stelle in der Schule wieder aufgebaut werden. Wenn die Maßnahmen bestenfalls in einem Jahr abgeschlossen sind, schätzt Koos, ist die Göhrener Regionalschule einmal komplett saniert. Das 27 Jahre alte Schulgebäude wurde in den letzten Jahren lediglich punktuell instand gesetzt. Aktuell lernen hier 98 Schüler in sieben Klassen.