Klassiker der Weltliteratur
Peter Stein Verlag bringt Ausstellung nach Putbus
Rügen (apf). Putbus ist ein wichtiger Ort mit Theatertradition. Deshalb haben wir uns auch entschieden, mit einer besonderen internationalen Ausstellung dort aufzutreten, so Theaterfotograf und Verleger des Peter Stein Verllages Kurt Kalischke. Am 16. Dezember diesen jahres wird im Circus 1 die Ausstellung Theaterfotografie von Kalischke mit großformatigen und einzigartigen Fotos eröffnet, die derzeit noch in Taschkent (Usbekistan) zu sehen ist und bereits in den USA für Furore gesorgt hat. Hintergrund ist, dass der Peter Stein Verlag ein neues Kapitel in der Schulbuchgeschichte aufgeschlagen hat. Der Peter Stein Verlag bietet die bekanntesten und berühmtesten Klassiker der Weltliteratur in seinem KLASSIK-MULTI-MEDIA Verlagsprogramm in Form von Hochglanz-Bildbänden, DVD und Hörbüchern, die auf der Grundlage des Buches (Akt, Szene, Seite) menügeführt sind an und trifft damit auf weltweite Anerkennung. Das Buch im Querformat beinhaltet Szenenfotos und Text der jeweiligen Theaterinszenierungen, den Originaltext des Werkes sowie wissenschaftliche und didaktische Erläuterungen. Die DVD ergänzt den Bildband mit einer Theaterinszenierung oder einer historisch-klassischen Aufnahme und die CD bietet ein klassisches Hörspiel. Insgesamt 48 Bände dieser Reihe werden bis 2008 als Querschnitt der Welt-Theaterliteratur entstehen. Die ersten zehn Bände dieser Edition, auch das bestimmt die Bedeutung der Putbusser Ausstellung, werden im Circus 1 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Premiere in Putbusser Circus
Der Knaller ist, dass aus Anlass der Ausstellung auch das neueste die neueste und in dieser Art einmalige Werk erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellt wird. Denn in seiner Reihe ist der Peter Stein Verlag derzeit mit dem ZDF Theaterkanal damit beschäftigt, die Inszenierungen zu Lessings Nathan der Weise in Taschkent, Potsdam und Tel Aviv aufzuzeichnen, wie von Kurt Kalischke in der vergangenen Woche am Telefon, kurz vor seinem Abflug zu den Dreharbeiten nach Taschkent zu erfahren war. Dort werden die Aufzeichnungen übrigens aus Anlass der 1.000 Jahrfeier am usbekischen Nationaltheater gedreht. Kern dieser Edition ist die Ringparabel, an drei Orten verschiedener Religionen gedreht, die auf ein friedvolles Miteinander verweist, was gerade angesicht religiöser Auseinandersetzungen hoch aktuell erscheint, so Kalischke. Er ist erfreut darüber, dass für die Dreharbeiten zu Nathan kein geringerer als der renomierte Regisseur Andreas Morell gewonnen werden konnte, was nach seinem Dafürhalten ein Garant für den Erfolg ist. Noch im Monat Oktober soll in den Ausstellungsräumen Circus 1 in Putbus die KLASSIK-MULTI-MEDIA Reihe in einer Ausstellung vorgestellt werden.
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