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Dieser Artikel wurde am 20. Dezember 2006 um 04:56 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Kiesabbau in Trent-Zessin weiter Dauerbrenner

Landrätin informiert über aktuelle Entwicklungen des Vorhabens

Neuenkirchen (RA). Das Bergamt Stralsund informierte kürzlich auf Nachfrage, dass der eigentliche Kiesabbau erst auf der Grundlage eines so genannten Hauptbetriebsplanes zulässig ist. 1997 war ein Hauptbetriebsplan eingereicht worden, der aber nicht zulassungsfähig war. Ein aktueller Hauptbetriebsplan ist bislang nicht eingereicht. Der Landkreis würde im Genehmigungsverfahren nicht mehr beteiligt werden. Grund: Der Landkreis wurde zum Rahmenbetriebsplan beteiligt, und dieser ist inzwischen planfestgestellt. Notwendig werden könnte allerdings eine Beteiligung der zuständigen Naturschutzbehörden, sofern sich gutachterlich neue Punkte hinsichtlich der Naturausstattung ergeben. Nach wie vor besteht starker öffentlicher Druck gegen den Kiesabbau, so Landrätin Kassner dieser Tage gegenüber dem Kreistag. So gingen beim Landkreis in den Sommermonaten zahlreiche Petitionen von Bürgern aus allen Teilen der Republik ein, die sich in Verbindung mit dem geplanten Kiesabbau Sorgen um den Erhalt der Natur auf Rügen machen. Kassner weiter: Ich habe mich daraufhin mit einer Anfrage an den damaligen Wirtschaftsminister, Otto Ebnet, gewandt. Herr Ebnet teilte mir in seinem Schreiben folgendes mit: (...) Zusammenfassend erklärte er, dass die Landesregierung zum jetzigen Zeitpunkt keine rechtlichen Möglichkeiten sieht, den auf der Grundlage des Bundesberggesetzes ergangenen Planfeststellungsbeschluss vom 12.11.1999 für die Errichtung und den Betrieb eines Kiessandtagebaus im Bergwerksfeld Trent- Zessin zu widerrufen.