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Dieser Artikel wurde am 15. Dezember 2010 um 07:37 Uhr in der Rubrik Titelthema veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Kiesabbau bei Zessin ist vom Tisch!

Unternehmen verkauft Flächen und Schürfrechte an den NABU Deutschland

Trent/Zessin (gü). Gute Nachrichten für Westrügen – der beabsichtigte Kiesabbau in Trent/Zessin ist vom Tisch! Wie diese Zeitung aus gut unterrichteten Kreisen kurz vor Druckschluss erfahren konnte, beabsichtigt das Unternehmen Heidelberg Cement AG seine Flächen und auch die vom Bergbauamt Stralsund erworbenen Schürfrechte für 44 Millionen Tonnen Kies an den NABU Deutschland zu verkaufen. Beide Partner sind aktuell dabei, die vertraglichen Grundlagen für den Verkauf und den damit einhergehenden Flächenerwerb vorzubereiten und notariell beglaubigen zu lassen. Reaktionen und Statements konnten bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe von den Verantwortlichen für unsere Leserinnen und Leser leider nicht mehr eingeholt werden. Aus diesem Grund werden wir Sie in der kommenden Ausgabe über alle Einzelheiten dieser Entwicklung umfangreich informieren. Noch Ende Oktober waren die umstrittenen Abbaupläne in der sensiblen Region Thema einer Veranstaltung auf Initiative der SPD-Landtagsabgeordneten Angelika Peters. Sie hatte den Gegnern des Vorhabens versprochen, das Thema nochmals in den Umweltausschuss des Landtages einzubringen. Massiv bezweifelt wurde von den Gegnern, ob der Bedarf nach Kies in diesen Größenordnungen heute noch aktuell ist. Zudem war die verkehrliche Anbindung umstritten.