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Dieser Artikel wurde am 20. Dezember 2006 um 08:19 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Katastrophenschutzübung am Freitagabend

Großeinsatz vom Sanitätszug, Bundespolizei und Technischem Hilfswerk

Bergen auf Rügen (chn). Überall ist Blaulicht, der Bahnhof ist abgesperrt, die Passanten wundern sich und der Bahnhof ist menschenleer so das Szenario am vergangenen Freitag. Gegen 20.20 Uhr kam über die Leitstelle die Information von der Deutschen Bahn: Regionalbahn im Bahnhof Bergen ist entgleist. Kurz danach wurden die zuständigen Kräfte alarmiert. Wie Bundespolizei-Pressesprecher Gerd Slowy erklärt, wurden die Bundespolizei, das Technische Hilfswerk und der Sanitätszug des Landkreises Rügen unverzüglich verständigt. Mit dieser Übung wollten wir das Zusammenarbeiten von Bahn, Bundespolizei und Rettungskräften testen, sagte Lutz Peters von der Deutsche Bahn AG. Die Verletzten wurden vom Jugend-Rot-Kreuz gemimt. In dieser Übung war alles eingebaut angefangen von Leicht- bis hin zu Schwerverletzten, Verdächtige mit Drogenfund (Zoll wurde ebenfalls angefordert) bis hin zu einem Koffer, der einsam und verlassen auf dem Bahnsteig stand. Alle Beteiligten zeigten sich um kurz nach Mitternacht zufrieden mit der Katastrophenschutzübung. Die Einsatzleitung hatte Florian Arndt von der Bundespolizei, der seinen Job richtig gut gemacht hat.