In Erinnerung
Gedenken der auf See gebliebenen Fischer

Samstag wurde der Gedenkstein nach Restaurierung durch den Verein 18. März mit Blumen geschmückt. Foto: Pfaffe
Sassnitz (apf). "Unseren auf See gebliebenen Hochseefischern zum Gedenken", so ist es auf dem Gedenkstein am Sassnitzer Kurplatz zu lesen. Möglich wurde dies nach Restauration des Steines, die insbesondere die Schrift wieder zum Vorschein brachte. Die Vereinigung zur Unterstützung Familienangehöriger auf See gebliebener Seeleute und Fischer und zur Pflege maritimer Traditionen e.V. hat die Pflege der Gedenkstätte übernommen und ist dankbar darüber, dass eine Frau aus Stuttgart, die ihren Vater auf See verlor, zu ihrem 60. Geburtstag sich nicht Blumen sondern Spenden gewünscht hat. Diese Spende ging über die Stadt der Vereinigung zu und bei einem Besuch der Jubilarin in Sassnitz einigte man sich darauf, diese Spende zur Restaurierung der Gedenkstätte einzusetzen. So wurde der Stein gesäubert und die Schrift und der Sockel erneuert. Einst befand sich im Seemannsheim eine Tafel mit den Namen der auf See Gebliebenen, erinnert sich Wolfgang Henckel. Nach Renovierung musste die Tafel weichen und am 16. Juli 1966 wurde der Gedenkstein in der Stadt eingeweiht. Später, nach der Wende, wurde er am Kurplatz, nahe der Ostsee, als Mahnung und Erinnerung aufgestellt. Viele Blumen zeugen vom Mitgefühl der Menschen, denn es braucht eine Sekunde um Lebewohl zu sagen, doch augenscheinlich ein Leben, um Abschied zu nehmen ... Kontakt zur Vereinigung über www.18-maerz.de.
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