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Dieser Artikel wurde am 03. März 2006 um 06:14 Uhr in der Rubrik Vogelgrippe (Aktuell) veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Immer wieder neue Ideen

Backhaus befürwortet Einsatz so genannter Ein-Euro-Jobber zur Bekämpfung der Vogelgrippe

Schwerin/Rügen (RA). Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus hat heute erneut vorgeschlagen, dass die Landkreise bei der Bekämpfung der Vogelgrippe verstärkt auf Arbeitskräfte gemäß SGB II (sog. Ein-Euro-Jobber) und auf ABM-Kräfte zurückgreifen sollten.

Der Interministerielle Führungsstab in Schwerin und ein Vertreter der Arbeitsagentur Nord haben dies daraufhin mit dem Ergebnis erörtert, dass Landkreise und kreisfreie Städte entsprechende Arbeitskräfte bei der zuständigen Arbeitsgemeinschaft der Bundesagentur (ARGE) beantragen können. Der Minister zeigte sich erfreut, dass die Arbeitsagentur sofort zu Gesprächen bereit war. "Ich bitte nun die Landkreise, auf diese Option verstärkt zurückzugreifen", sagte Dr. Backhaus. Bisher habe nur ein Teil der Landkreise hiervon Gebrauch gemacht.

Vorrangiges Einsatzfeld für diesen Personenkreis sollte das Absuchen von Stränden und Gelände und das Auffinden verendeter Vögel und sonstiger Tiere sein. "Dies ist keine Aufgabe, die spezielle Vorkenntnisse oder Fähigkeiten verlangt und auch nicht gefährlich ist, weil sie mit dem Markieren der Fundorte und deren Weitermeldung endet", so Dr. Backhaus.

Die Landkreise hätten lediglich für eine umfassende Unterweisung und Belehrung zu sorgen. Das Einsammeln und der Transport der Tiere sowie das Suchen und Bergen in unzugänglichem Gelände bleibe hingegen weiterhin Aufgabe der Spezialkräfte.

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