Grundlegendes zum Putbusser Tourismus
Jahreshauptversammlung des TGV
Putbus (gü). Das Thema Kurtaxe wird auch in den kommenden Wochen die Kommunalpolitik und die Vermieter in der Fürstenstadt beschäftigen. Wie bereits in der letzten Ausgabe berichtet, gibt es in den Reihen des Tourismus- und Gewerbevereins Putbus e.V. erhebliche Zweifel an der Höhe der eingenommenen Kurtaxe. Die jetzt aufgemachte Rechnung während der Jahreshauptversammlung von Torsten Thiede von 242.000 Euro basiert auf der Kalkulationsgrundlage des Eigenbetriebes, wie er gegenüber dieser Zeitung informiert. Um Klarheit und Gewissheit in das Thema zu bringen, wollen Mitglieder des TGV-Vorstandes jetzt in einem zeitnahen Gespräch mit Brigitte Lahann vom Eigenbetrieb die Details besprechen, wie Thiede unterstreicht. Immerhin wird das Thema bei kalkulierten rund 122.000 Euro Personalkosten insofern brisant, da noch von der Restsumme Betriebskosten und Kostenfaktoren abzuziehen sind. Im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes blieben dann nur noch „Leistungen im Minimalbereich“ für den zahlenden Gast übrig, kritisieren die Vermieter und Hoteliers den Eigenbetrieb der Stadt. Mit der Kurtaxe werden immerhin 90 Prozent der Umsätze im Eigenbetrieb erzielt. Dieser wird übrigens von Bürgermeister Harald Burwitz (FDP) als Betriebsleiter geführt.
Die Mitglieder des TGV wollen gegenüber der Stadt und dem Eigenbetrieb als Partner im Sinne der Gäste auftreten, wie während der Versammlung mit rund 30 Vermietern deutlich wurde. „Grundlegende Dinge sollen und müssen gemeinsam angepackt werden“, mahnte auch Vereinsvorsitzende Regina Dabel an. Torsten Thiede ergänzte, dass die Mitglieder selbst daran gehen werden, Kleinigkeiten in die Tat umzusetzen, wenn der Eigenbetrieb dies nicht schaffen sollte. Er nannte dabei die Beispiele Bänke und Papierkörbe. Beispiele, die in anderen Erholungsorten auf Rügen nie für eine derartige Diskussion zwischen Vermietern und Gemeinde sorgen würden, weil es normale Dinge für einen Erholungsort sind, waren sich die Anwesenden einig. Eine Fortsetzung dieses Dialogs kommt bestimmt . . .
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