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Dieser Artikel wurde am 15. März 2006 um 00:55 Uhr in der Rubrik Lokale Politik veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Goor-Projekte

Ausschuss informiert sich über Sachstand

Putbus (gü). Am heutigen Mittwoch besucht Wirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet (SPD) die Baustelle des Badehauses Goor. Bei dieser Gelegenheit werden die Stadtväter versuchen, dem Minister mehrere Projekte rund um den Ausbau (förder)schmackhaft zu machen. Am Montag dieser Woche verständigten sich die Mitglieder des Bauausschusses über den aktuellen Sachstand zur Uferpromenade und zur Fürst-Malte-Allee, die genau auf das Badehaus Goor zuläuft.

Es herrscht Unzufriedenheit zwischen dem Bauherren, der Familie Raulff, und der Stadtverwaltung, wie es am Montagabend seitens des Bauamtsleiters Thomas Möller hieß. Grund hierfür sei seitens der Cuxhavener Investorenfamilie die Tatsache, dass das Umfeld rund um das Badehaus in einen Dornröschenschlaf verfallen sei und sich nichts bewegt, so Möller. Einst ließen sich die Stadtvertreter zwei Varianten für den Ausbau der Uferpromenade von hiesigen Planern vorstellen. Diese sind aber mehr oder weniger auf Eis gelegt es wurde nicht weiter daran gearbeitet weil die Stadt für den Ausbau keine Eigenmittel aufbringen konnte. Der Ausbau der Uferpromenade soll nach ersten Schätzungen rund 600.000 Euro, die der Straße rund 200.000 Euro kosten. Letztgenannte solle zumindest zeitnah zur Eröffnung des neuen Hotels Badehaus Goor saniert sein, so Ausschussvorsitzender Karl-Walter Böttcher (BfR). Dieser sieht den Umstand als erwiesen an, dass sich niemand um die Beschaffung von Fördermitteln gekümmert hätte. Dem entgegnete Bauamtsleiter Möller, dass die Verwaltung dazu keinen Auftrag hatte. Ergo, wird sich Minister Ebnet heute die Ideen zu den Planungen anhören (müssen). . .

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