“Geschichten aus 25 und 1er Nacht” erlebten über 250 Karnevalisten
Der Carneval Club Sagard lud am vergangenen Samstag in die Tennishalle der Jasmundtherme nach Neddesitz
Sagard (chn). Am vergangenen Samstag erlebten über 250 Karnevalisten in der Jasmundtherme in Neddesitz Geschichten aus 25 und 1er Nacht. Der Carneval Club Sagard (CCS) hat sich auch in der 26. Session ein außergewöhnliches Programm einfallen lassen. Der CCS entführt seine Gäste in das geheimnisvolle Land Femininen.
Die Reise dorthin beginnt mit der Gründung einer Ich-AG von Liesschen. Nachdem ihr Mann Heinrich sie im 20. Jahr verlassen hat, versucht sie sich jetzt alleine durchs Leben zu schlagen. Sie sammelt nun Schrott. Dabei findet sie auch eine geheimnisvolle Lampe. Es wird sich herausstellen, dass es eine Wunderlampe ist. Die Karnevalisten erleben, dass Femininen von Sultaninen regiert wird. Tänzerisch wird das Programm wie gewohnt von Funkenmarie Nancy Kaulitz und Funkenmajor Clemens Molzahn eröffnet. Schnell soll sich herausstellen, dass die Sultaninen mit dem Einsatz ihrer Wunderlampe beabsichtigt haben, eine Haushaltshilfe zu finden. Nach einer langen Reise mit vielen Geschichten endet die Reise wieder in dem Land des CCS. Wichtige Bestandteile des Programms sind neben der offiziellen Vorstellung des neuen Prinzenpaare Doreen die 1. und Dirk der 1. auch der Radetzkymarsch der CCS-Funken und das Männerbalett. Der Carneval Club Sagard hat sich in seinem 26. Jahr mal wieder selbst übertroffen. Auch der Gastbeitrag von Marten Schmidt brachte sogar ein Lachen in die Gesichter der Frauen, obwohl es darum geht, dass das weibliche Geschlecht nicht mit Geld umgehen kann. Aber sehen Sie selbst: Am kommenden Samstag, 4. März, geht es in der Tennishalle der Jasmundtherme in Neddesitz wieder heiß her. Denn um 20.11 Uhr fällt der Startschuss zum Nachtwäscheball. Der CCS hat derzeit 42 Mitglieder im Alter zwischen vier bis 65 Jahren. Zum Carneval Club Sagard gehören der Elferrat, die Saalpolizei, die großen und kleinen Funken und natürlich die vielen Helfer hinter der Bühne, die jedes Jahr aufs Neue ein Bühnenbild bauen und die Kostüme nähen.
Schade - Der Kommentar von Christian Niemann
Schade! Es war so schön. Liesschen und Heinrich hätten bald ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Doch leider ist es aus zwischen den beiden. Aber nichts desto trotz hat Liesschen den Mut nicht verloren und trat am vergangenen Samstag alleine auf. Meiner Meinung nach ist es schade, dass beide nie wieder auf der Bühne stehen werden. Nichts desto trotz wird hoffentlich die Kultfigur Liesschen den Karnevalisten lange erhalten bleiben.
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