Gemeinsame Regionalleitstelle auf dem Weg
Verwaltungsspitzen unterzeichnen entsprechenden Vertrag
Süderholz/Rügen (gü). Der Weg zur gemeinsamen Integrierten Regionalleitstelle für das Rettungswesen ist frei! Die Verwaltungsspitzen der Landkreise Nordvorpommern und Rügen sowie der Hansestadt Stralsund haben in der letzten Wochen einen entsprechenden öffentlich-rechtlichen Vertrag unterzeichnet. Für Rügen nahm Landrätin Kerstin Kassner (DIE LINKE) am Tisch neben Landrat Ralf Drescher (CDU) und Dieter Hartlieb, erster Stellvertreter des Stralsunder Oberbürgermeisters, Platz. Den Unterschriften waren politische Zustimmungen der Kreistage bzw. der Bürgerschaft Stralsund voraus gegangen (der OSTSEE ANZEIGER – Der Rüganer berichtete vom diesbezüglich aus dem Kreistag Rügen).
Die neue Leitstelle für die drei Gebietskörperschaften wird in Form eines Neubaus in Stralsund entstehen. Der Kreis Nordvorpommern wird diese künftig nach Inbetriebnahme betreiben. Die Mitarbeiter sollen die Koordinierung von Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätzen für die Landkreise und die Hansestadt sicherstellen. Damit intensivieren die drei Gebietskörperschaften ihre Zusammenarbeit mit Blick auf die von der Landesregierung angedachte Bildung eines neuen Kreises, in dem Stralsund, Nordvorpommern und Rügen aufgehen sollen.
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