Springe zu: Navigation | Inhalt | Aktuelle Themen
Dieser Artikel wurde am 16. März 2010 um 07:41 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Gemeinsam etwas bewegen

Förderung für Präventionsvorhaben 2010 beantragt

Rügen (DR). Acht Anträge auf Projektförderung hat der Kreispräventionsrat des Landkreises nach Schwerin geleitet. In den nächsten Wochen wird der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung entscheiden, welche Vorhaben finanziell unterstützt werden und wie viel Geld dieses Jahr nach Rügen fließt.

Der Landkreis bewirbt sich um Gelder für das mittlerweile schon traditionelle Jugendforum am Jahresende. „Gewalt im familiären und schulischen Umfeld“ lautet der Arbeitstitel. Wie in den vergangenen Jahren sollen auch diesmal wieder die Schulen des Landkreises das Forum mit eigenen Beiträgen gestalten.

Ein weiteres Projekt des Landkreises heißt „Tai Chi - Tut mir gut“ und ist auf Gewaltprävention für Grundschüler ausgerichtet.

Der AWO-Kreisverband Rügen möchte Unterstützung für eine Interkulturelle Woche unter dem Titel „Zusammenhalten - Zukunft gewinnen“, der Jugendring Rügen beantragt Gelder für ein Zivilcouragetraining für Jugendliche. Der CONDUIT Verein beantragt Fördermittel für Aufführungen des Theaterstücks „Mein Körper gehört mir“, das an Grundschulen gezeigt werden soll. Der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe e.V. möchte das Projekt „Mythen verstärken Rollenklischees - Rollenklischees verstärken Gewalt“ gefördert bekommen - eine Ausstellung, die an fünf Orten der Insel gezeigt werden soll. Das Ostseebad Binz bewirbt sich um Gelder für das traditionelle Fußballturnier des Präventionsrates der Gemeinde, das 2010 unter der Losung „Drogen, Gewalt und Alkohol sind nicht zu unserem Wohl“ steht. Erstmals gehört auch der Seniorenbeirat Rügen zu den Antragstellern. Er möchte eine Veranstaltungsreihe für ältere Menschen der Insel unter der Überschrift „Senioren als Opfer“ durchführen.

„Für die Rügener Präventionsarbeit wäre es natürlich schön, wenn möglichst viele Anträge befürwortet werden“, hofft Landrätin Kerstin Kassner, die zugleich auch Vorsitzende des Kreispräventionsrates ist. „Jedes geplante Projekt, das wir auf der Insel realisieren können, hilft, gemeinsam etwas zu bewegen.“ Im vergangenen Jahr wurden fünf Rügener Anträge in Schwerin bewilligt. 11.500 Euro Fördermittel kamen so für nachhaltige Präventionsprojekte auf die Insel.