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Dieser Artikel wurde am 01. Dezember 2010 um 04:54 Uhr in der Rubrik Wirtschaftsnachrichten veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Gemeinde Putgarten freut sich über Erfolg

Unternehmer-Preis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes / Preis für Vorbilder in Ostdeutschland

„Wir sind stolz, das ein Sieger aus unserem Geschäftsgebiet kommt“, so Heiko Gerdts von der Sparkasse Rügen, die Putgarten nominiert hat. „Durch die geschickte Nutzung der vorhandenen Gegebenheiten, die Schaffung aufeinander abgestimmter Strukturen und die damit einhergehende wirtschaftliche Entwicklung der abgelegenen kleinen Gemeinde Putgarten konnte sie positiv entwickelt werden, so dass der gesamte Ort profitiert – und das ist beispielhaft.“

Putgarten gilt als nördlichste Gemeinde Ostdeutschlands und hat seine Chancen nach der Wende genutzt. Lebten in den ersten Jahren nach der Wende die Putgartener noch von Land- und Fischwirtschaft, überzeugen sie heute als hervorragende Gastgeber. Bei der Vermarktung ziehen Tourismus-GmbH und eine Reihe von Fördervereinen an einem Strang. Putgarten gehörte in der DDR zum militärischen Sperrgebiet. So konnte die Gemeinde als Urlaubsziel nach der Wende von der unverbauten, ursprünglichen Natur profitieren. Sie pflegt dabei ihr Image als Erlebnisdorf. Touristisches Highlight ist der Schinkel-Leuchtturm. Er wurde zum Standesamt ausgebaut, 400 Hochzeitspaare jährlich geben sich in luftiger Höhe das Ja-Wort. Putgarten glänzt mit einer sagenhaften Arbeitslosenquote von 0 Prozent.

Gemeinsam mit dem Vorstandsmitglied der Sparkasse Rügen, Heiko Gerdts, überreichte Claus Friedrich Holtmann den Unternehmer-Preis an den Bürgermeister von Putgarten, Ernst Heinemann. Der Unternehmer-Preis wurde zum 14. Mal vergeben. Der Preis wird in den Kategorien „Unternehmer des Jahres“, „Kommune des Jahres“ und „Verein des Jahres“ verliehen. In jeder Kategorie ging die Ehrung je ein Mal nach Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Teilnehmen am Wettbewerb „Kommune des Jahres“ konnten Kommunen, die durch ihre kommunale Wirtschaftsförderung ihre Standortattraktivität gesteigert und die Ansiedlung von Unternehmen gefördert haben.