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Dieser Artikel wurde am 31. Januar 2007 um 04:22 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Freie Schule Rügen nahm ihre neue Sporthalle in Besitz

Große Unterstützung brachte ein weiteres Projekt zur erfolgreichen Entwicklung der Schule zum Ziel

Dreschvitz (apf). Alle Achtung, wie die Schülerinnen und Schüler an der Freien Schule Rügen ihre Schule hegen und pflegen. So wie mir ging es auch den vielen anderen Gästen, die am vergangenen Freitag den Weg in die reformpädagogische Einrichtung gefunden haben. Beim Betreten der Sporthalle zupfte mich eine kleine Schülerin am Hosenbein mit der Aufforderung: Die Schuhe musst du aber ausziehen, wir wollen doch dass der Fußboden nicht kaputt geht! Recht hatte sie damit, denn schließlich war es ein langer und nicht einfacher Weg, bis zum Freitag, seitdem Schule und auch Ort von einer supermodernen Mehrzweckeinrichtung profitieren. Die Mittel flossen dafür aus dem Ganztagsschulprogramm und ebenso aus der Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes, so die pädagogische Leiterin der Einrichtung Monika Morawietz. Die Projektkoordination lag in den Händen von Heike Balzer, die in ihren dankenden Worten auch darauf verwies, dass die Fotovoltaik-Module auf dem Dach der Halle, welche den nötigen Strom liefern, im Rahmen der Agenda 21 aus Mitteln des Bereiches Klimaschutz finanziert wurden.

Bauherr war der Förderverein Umweltschule Rügen e.V., dessen Vorsitzende Anette Pomp, ebenso wie den Kindern und Lehrern der Freien Schule, die Freude über die kleine aber feine, helle und zweckmäßig gestaltete Halle im Gesicht geschrieben stand. Zwar könne man nicht jede Sportart hier betreiben, doch wenn man ein entsprechendes Konzept entwickelt, wird dieser Ort mit Spiel und Sport, mit Tanz und Gymnastik, durch Bands und viele Feste mit Leben erfüllt. Die letzten anderthalb Jahre konnten wir, besonders bei schlechtem Wetter, unsere sportliche Betätigung nur im Aktionsraum realisieren, erinnert Monika Morawietz. Da konnte aber nur die halbe Klasse daran teilnehmen. Jetzt können sich die Kinder alle gemeinsam in der Sporthalle, die neben dem Holzschwingboden auch über eine Fußbodenheizung, moderne Duschen und Umkleideräume verfügt, sportlich betätigen. Und Kinder, die sich bewegen, denken auch viel besser, nennt MoMo, wie sie von den Schülern und Schülerinnen liebevoll genannt wird, die pädagogische Leiterin einen wesentlichen Grund für den kontinuierlichen Kampf um die neue Sporthalle - und auch die zahlreichen anderen Projekte, die im Zentrum der Entwicklung der Freien Schule Rügen weiterhin große Unterstützung von Sponsoren und Helfern bedürfen. So war es auch ein Herzensbedürfnis des Fördervereines und des Betreibervereines Umweltschule Rügen e.V. und der Freien Schule selbst, sich bei allen Ideen- und Geldgebern sowie der Gemeinde Dreschvitz, den Nachbarn und auch bei den Bauleuten für das gute Gelingen zu bedanken.