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Dieser Artikel wurde am 08. November 2006 um 05:57 Uhr in der Rubrik Wirtschaftsnachrichten veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Forstamt Rügen geht zum 1. Januar 2007 in Großforstamt Abtshagen-Rügen auf

Liegenschaft des Forstamtes Werder wird zum Verkauf stehen

Rügen (apf). Auf Grund der Umstrukturierung der Landesforst M-V werden von 33 Forstämtern vier Forstämter aufgelöst. Das Forstamt Rügen wird zum 1. Januar 2007 mit dem Nachbarforstamt Abtshagen auf dem Festland verschmelzen. Eine Außenstelle des neuen Groß-Forstamtes Abtshagen-Rügen wird es in Zargelitz geben. Dafür haben wir mit Unterstützung des Landkreises und auch der Waldbesitzer erfolgreich gekämpft, so Gerd Klötzer, der seit 2001 dem Forstamt Rügen vorstand. Schon seit dem 1. Januar 2005 war er auch mit der Leitung des Forstamtes Abtshagen beauftragt. Ab kommendem Jahr wird Gerd Klötzer das Großforstamt leiten.

Der hohe Privat- und Kommunalwaldanteil, der auch zum Teil durch das Forstamt Rügen mit betreut wird, und der sehr hohe Aufwand im Bereich Hoheit/Forstaufsicht führt auf Grund der Insellage dazu, dass eine Außenstelle auf Rügen in der jetzigen Revierförsterei Zargelitz bleibt. Dank der Einrichtung der Außenstelle in Zargelitz wird sich für die Rügener Waldbesitzer und Bedarfsträger nichts ändern, so Klötzer. Dort können während der regelmäßigen Sprechzeiten alle Probleme, wie bisher auf dem Forstamt Werder in Sassnitz, beraten und geklärt werden. In der vergangenen Woche weilte der Leiter der neu gebildeten Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern, Sven Blomeyer, auf Rügen, um gemeinsam mit den Mitarbeitern des Forstamtes die Dinge der Verschmelzung zu beraten und die Revierförstereien mit ihren Wäldern zu besuchen. Immerhin 13.506 Hektar Wald werden durch den Forst auf Rügen betreut. Klar sei, dass alle Waldarbeiter im Bereich des Großforstamtes Abtshagen-Rügen weiter beschäftigt werden. In der ohnehin schlanken Verwaltung des Rügener Bereiches werde es auf längere Sicht zwei Umsetzungen geben. Der Umzug der Verwaltung vom bisherigen, fast 200 Jahre alten preußischen Stammsitz in Werder bei Sassnitz, steht bevor. Da der Standort Werder zu groß ist, müsse er aufgegeben werden und wird zur Ausschreibung kommen. Fraglich sei jedoch, wie es mit dem Waldspielhaus weitergehe, das man für die öffentlichkeitswirksame Arbeit und die Umweltbildung gern erhalten wolle. Allein im Jahre 2005 nutzten 1.294 Teilnehmer die Veranstaltungen des Waldspielhauses. In diesem Jahr waren das bis Ende September 792 Teilnehmer. Deshalb sei man auf der Suche nach einem naturverbundenen Träger, der gemeinsam mit dem Forstamt diese Einrichtung erhalten könne.

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