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Dieser Artikel wurde am 30. Juli 2008 um 05:07 Uhr in der Rubrik Störtebeker Festspiele veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Fleißige Hände

Schneiderei für kreative Ideen

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Angelika Baumgart, Chefin Christina Maass, Maria Maass und Ilona Arthmer (v.l.n.r.) in der kreativen Phase bei der Nachbestellung roter Uniformen. Foto: Pfaffe

Was wäre das Theater ohne die bezaubernden Kostüme? Diese Frage stellt sich hier nicht, denn Maria Maass, Angelika Baumgart und Ilona Arthmer sind das kreative Team um die Chefin der Schneiderei, Christina Maass. Sie ist von Anfang an bei den Festspielen dabei. Sie entwirft die Kostüme nach dem Drehbuch und auf den jeweiligen Schauspieler zugeschnitten. Einen großen Erfahrungsschatz hat sie sich in den Jahren angeeignet, wenn es ums Detail der historischen Gewänder geht.

„Trotzdem ist es jedes Jahr eine erneute Herausforderung, etwas zu schaffen, was es so noch nicht gab“, sagt die Chefin und verweist auf den tafelnden Hofstaat vor der Feste Stockholm. Viel Farbe ist im Spiel und auch viel Licht diesmal - beim Gewand von „Freya von Pecatel“ (Ingrid van Bergen) leuchten in einer Szene ferngesteuert 200 LCD-Lämpchen zur Verwunderung der Zuschauer. Während am Nachmittag die Kostüme „ausgebessert“ werden, sind die Schneiderinnen vor und während der Vorstellung den Schauspielern hinter der Bühne beim Umziehen behilflich. Nach der Vorstellung wird dann gewaschen, was notwendig zu waschen ist, und getrocknet. Klar, dass dabei ausreichend und moderne Technik zur Verfügung steht. Danke auch dafür! Pfaffe