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Dieser Artikel wurde am 02. März 2011 um 07:47 Uhr in der Rubrik Titelthema veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

FDP-Kreisparteitag

Leonhard bleibt Vorsitzender

Von Robby Günther

Bergen auf Rügen. Der Landtagsabgeordnete Gino Leonhard bleibt Kreisvorsitzender der Insel-Liberalen! Darauf verständigten sich die anwesenden Mitglieder während des Kreisparteitages am Montag dieser Montag. Leonhard war ohne Gegenkandidaten ins Rennen gegangen und konnte 24 Ja-Stimmen, eine Nein-Stimme sowie eine Enthaltung als Wahlergebnis für sich verbuchen. Auch bei den beiden Stellvertretern gab es keine Überraschungen an diesem Abend. Mit Petra Hoffmann-Dallmann und Matthias Ewert bewarben sich die bisherigen Amtsinhaber erneut um diese Positionen. Hoffmann-Dallmann konnte sich mit 24 Ja-Stimmen (eine Enthaltung) klar durchsetzen, Ewert musste bei 23 Ja-Stimmen auch zwei Nein-Stimmen zur Kenntnis nehmen. Mit Helge Saathof ist der alte auch der neue Schatzmeister. Er wurde glatt mit 24 Ja-Stimmen gewählt. Heidrun Schraahn wurde mit 25 Ja-Stimmen ebenfalls einstimmig als Schriftführerin für den Vorstand bestimmt.

Ein größeres Gedrängel brach erwartungsgemäß bei den fünf Beisitzerposten unter den anwesenden Mitgliedern aus. Insgesamt bewarben sich acht Mitglieder für ein Ehrenamt. Christian Thiede konnte dabei mit 20 Stimmen das beste Ergebnis unter den Kandidaten erzielen. Ihm folgte Mandy Kuhn mit 19 Stimmen, Sven Heise mit 16 Stimmen, Hans Lange mit 13 Stimmen und Dr. Volker Haberkorn mit elf Stimmen. Mit Heise zieht ein Vertreter der Jungliberalen (JuLis) in den Kreisvorstand ein. Die ebenfalls angetretenen Thomas Kruse, Thomas Möller und Uwe Ahlers waren chancenlos.

Gino Leonhard nutzte den Parteitag, um die Mitglieder auf die im Spätsommer bevorstehenden Urnengänge einzuschwören. „Der Stimmungswandel für die FDP ist da!“, rief er den anwesenden Mitgliedern zu. Entgegen den Umfragen der letzten Monate auf Bundesebene wird der FDP in einer jüngst veröffentlichten Umfrage der Wiedereinzug in den Schweriner Landtag prognostiziert. „Eine gute Grundlage, um uns auf die Wahlkämpfe einzustellen“, befand Leonhard. Auch im neuen Kreistag soll es eine starke liberale Fraktion geben, so die Überlegung des Kreisvorsitzenden.

„Auch wenn wir als Liberale die Kreisgebietsreform ablehnen, müssen wir uns mit den entsprechenden Vorbereitungen beschäftigen“, mahnte er zähneknirschend die Geschlossenheit der Partei in dieser Frage an. Wenn der neue Kreis Wirklichkeit werden sollte, dann muss der Name Rügen im Kreisnamen enthalten sein, lautete auch der Tenor einer Mehrheit zu dieser Frage, die diskutiert wurde. Die Kreistagsfraktion wird beauftragt, sich im Kreistag bei der Namensfindung für den Rügener Vorschlag aktiv einzubringen, so einer der Beschlüsse.

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