Erhöhung der Fremdenverkehrsabgabe?
Durchschnittlich 43 Prozent sollen Hoteliers und Gastronomen mehr zahlen
Ostseebad Göhren (gü). „43 Prozent sind nicht vermittelbar!“, so der Tenor der Mitglieder des Ausschusses für Finanzen und Tourismus zur geplanten Erhöhung der Fremdenverkehrsabgabe. Kurdirektor Jörn Fenske stellte am Montag dieser Woche während der Sitzung des Ausschusses entsprechende Pläne seines Hauses vor. Bereits in 2008 wurde über eine Erhöhung diskutiert, fand aber keine politischen Mehrheiten.
Immerhin 43 Prozent sollen alle zu veranlagenden Betriebe ab 2010 mehr zahlen. So würde nach der aktuell vorgelegten Satzung ein Bett statt bisher acht Euro künftig 11,40 Euro kosten. Mit der neuen Satzung sollen die Mindestgebühren entfallen und alle Betriebe in die entsprechenden Gebührenabteilungen der Abgabe eingeschlossen werden. Größere Häuser sollen demnach konsequent nach Gastronomie und Beherbergung aufgeteilt werden, erläuterte Fenske weiter.
Rund 87.000 Euro will die Kurverwaltung aus der Abgabe generieren, weitere 30.000 Euro stellt sie selbst zur Verfügung, so der Kurdirektor, der damit unterschiedliche Marketingmaßnahmen finanzieren möchte. Doch die finanzielle Aufschlüsselung überzeugte nicht, die Satzung wurde zurückgestellt, Kurdirektor Fenske mit einer Überarbeitung beauftragt.
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