Endgültige Entscheidung fällt Donnerstag
Einigkeit bei der Wahl des Gemeindewehrführers für Freiwillige Feuerwehr
Ostseebad Binz (chn). Man ist sich wieder einig! Die erste Hürde von der Pflichtfeuerwehr zur Freiwilligen Feuerwehr ist genommen. Nun wartet man auf das Ja der Gemeindevertretung am morgigen Donnerstag. Aufgrund einer Eilentscheidung des Bürgermeisters Horst Schaumann (parteilos) im August 2009, die damals die Gemeindevertretung bestätigte, wurde die Freiwillige Feuerwehr aufgelöst. Den abwehrenden Brandschutz und die technische Hilfeleistung für das Ostseebad Binz sicherten damals bis zur Bildung der Pflichtfeuerwehr die benachbarten Feuerwehren.
Einen Monat später hatte die Gemeinde eine Pflichtfeuerwehr, bestehend aus 17 Kameraden. Pünktlich um 19 Uhr des 15. September 2009 hatte Kreiswehrführer Daniel Hartlieb damals die Pflichtfeuerwehr in der Leitstelle des Landkreises einsatzbereit angemeldet. Nach einem dreiviertel Jahr ist man sich nun einig, dass der Weg frei ist, um wieder eine Freiwillige Feuerwehr zu bilden. Am letzten Sonnabend traf man sich zur Mitgliederversammlung. Auf der Tagesordnung stand die Wahl des Gemeindewehrführers und seines Stellvertreters. Sven Schäfer (33) erhielt in geheimer Wahl alle Stimmen und muss nun noch durch die Gemeindevertretung als Wehrführer bestätigt werden. Ihm zur Seite steht Manfred Welk als Stellvertreter.
Weiterhin standen die Wahl des ersten und zweiten Gruppenführers sowie Geräte- und Jugendwartes auf der Tagesordnung. Manfred Welk wird vorerst eine Doppelfunktion übernehmen. Er wird sich um die Jugendfeuerwehr kümmern. Immerhin sind 17 Mädchen und Jungen in der Feuerwehr des Ostseebades Binz organisiert. Als erster Gruppenführer wurde Remo Schediwie und als zweiter Gruppenführer Ronny Netzler durch die Mitglieder der Feuerwehr gewählt. Heiko Schlutt ist neuer Gerätewart. Bürgermeister Horst Schaumann lobte die Zusammenarbeit im vergangenen dreiviertel Jahr: „Ich sehe, dass alle Kameraden ein eingeschworenes Team sind. Die Wahl hat mich überhaupt nicht überrascht. Sven Schäfer hat als Wehrführer der Pflichtfeuerwehr gute Arbeit geleistet und ich bin stolz auf alle Kameraden“, sagte das Gemeindeoberhaupt nach der Wahl. „Ich habe die Hoffnung, dass sich noch mehr Einwohner in der Feuerwehr engagieren, damit wir wieder eine Stützpunktfeuerwehr werden“, unterstrich er weiter.
Hierbei kann ihm Sven Schäfer nur zustimmen: „Wir sind ein junges Team. Derzeit haben wir 17 Aktive und sind eine Feuerwehr mit Grundausstattung. Unser Ziel ist es, die Mitgliederzahl auf mindestens 26 Aktive zu erhöhen, um Stützpunktfeuerwehr zu werden“, sagte er gegenüber dem OSTSEE ANZEIGER - Der Rüganer abschließend.
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