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Dieser Artikel wurde am 20. Februar 2008 um 03:19 Uhr in der Rubrik Lokale Politik veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Eine Million Euro für die neue Grundschule

Innenminister Lorenz Caffier (CDU) überreicht Zuwendungsbescheid an Putbusser Bürgermeister

Putbus (gü). Große Freude im Rathaus der Fürstenstadt! Innenminister Lorenz Caffier (CDU) überreichte am letzten Mittwoch einen Zuwendungsbescheid in Höhe von einer Million Euro an Bürgermeister Harald Burwitz (FDP). Das Geld ist eine Sonderbedarfszuweisung und der erste Bescheid des Schweriner Innenministeriums für das Jahr 2008, wie Minister Caffier anlässlich der Übergabe im Rathaus unterstrich.

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Bürgermeister Buritz (FDP, li.) freut sich über den Zuwendungsbescheid von Innenminister Caffier (CDU). Foto: (gü)

„Trotz des Drucks auf die Kommunen in punkto Haushalte wollen wir als Innenministerium gerade Investitionen in die Zukunft begleiten“, so Caffier. Er bezeichnete den Neubau der Grundschule mit integriertem Hort als volle Halbtagsschule als „Voraussetzung für eine gute Bildung unserer Kinder“. Der Minister warf dabei einen Blick in die Zukunft, in dem er betonte, dass „die Gesellschaft mit gut gebildeten Kindern später weniger Schwierigkeiten habe. Die Schule ist ein Hort der Toleranz und Grundlage für eine gute Erziehung im Sinne der freiheitlichen Demokratie“, so Caffier.

Insgesamt kostet der Neubau in der Lauterbacher Straße am alten Standort der Schule rund 2,1 Millionen Euro. Die Stadtvertretung musste im Rahmen der Planungen rund 500.000 Euro Einsparungen für das Projekt vornehmen. Ansonsten hätten Untere Rechtsaufsicht des Landkreises Rügen und Innenministerium der Finanzierung mit Krediten in Höhe von rund 648.000 Euro nicht zugestimmt, so Bürgermeister Burwitz. Bisher habe die Stadt alle anfallenden Rechnungen „aus eigener Tasche bezahlen müssen. Mit dem Zuwendungsbescheid können wir jetzt die Kreditaufnahme beantragen“, so der Stadtchef gegenüber anwesenden Stadtvertretern und einigen Bürgern, die sich im Saal des Rathauses zur Übergabe eingefunden hatten.

Der Baufortschritt zeigt, dass die am Bau beteiligten Firmen das Erdgeschoss fast bis zur Unterkante der Decken fertig haben, wie der verantwortliche Architekt Thomas Nießen gegenüber den Anwesenden ausführte. Die insgesamt 110 Grundschüler sowie fünf Stammlehrer und drei Gastlehrer sollen im November ihr neues Domizil beziehen können, wie es hieß. Die aus DDR-Tagen stammende Schule wurde im Rahmen einer Untersuchung im Jahr 2006 als nicht mehr sicher eingestuft. Daraufhin mussten die Kinder und Lehrer in Ausweichquartiere ins ehemalige Pädagogium umziehen. Zu Beginn des letzten Jahres begannen dann die Planungen für einen Neubau, die alte Schule wurde abgerissen.

Bürgermeister Burwitz nutzte die Gelegenheit und bedankte sich bei Innenminister Caffier sowie dem Bauamt des Landkreises für die gute Begleitung des Vorhabens.

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