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Dieser Artikel wurde am 08. September 2010 um 06:26 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

E.ON edis - 8. Azubi-Konferenz auf Ummanz

Wirtschaftsminister Seidel überzeugte sich vom Leistungsstand der Auszubis

Ummanz (apf). Einmal im Jahr treffen sich alle Auszubildenden der E.ON edis AG, um gemeinsam in das neue Ausbildungsjahr zu starten. Die zur Tradition gewordene Ausbildungskonferenz fand in diesem Jahr vom 1. bis 3. September im Internationalen Jugenddorf Ummanz auf dem Hof Markow statt. Hier boten sich den Auszubildenden, Ausbildern und Verantwortlichen der E.ON edis AG hervorragende Möglichkeiten, ein solches Event in der Größenordnung von über 250 Teilnehmern durchzuführen. Denn anlässlich des Treffens kamen die derzeit 252 Azubis mit dem Vorstand und weiteren Führungskräften der E.ON edis zusammen. Den 71 Jugendlichen, die am 30. August 2010 bei dem Regionalversorger ihre berufliche Erstausbildung begannen, wurden bei dieser Auftaktveranstaltung die konkreten Berufsbilder, fachliche und organisatorische Hinweise zum Ausbildungsablauf, sowie viele Informationen über das Unternehmen vermittelt. Vertreter der Gewerkschaften und des Betriebsrats erläuterten den jungen Auszubildenden gesellschaftliche Aspekte der Arbeitswelt.

Teilnehmer des Treffens war auch der stellvertretenden Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft und Arbeit in M-V, Jürgen Seidel. „Die hervorragende Qualität der Ausbildung in diesem Unternehmen garantiert jungen Menschen Zukunftschancen hier in Mecklenburg-Vorpommern. Gleichzeitig gewinnt das Unternehmen zukünftige Fach- und Führungskräfte“, sagte Seidel in seinem Grußwort.

„Die zentrale Frage ist, wie man die Zukunft des Unternehmens sichert“, appellierte er weiter. „Für uns ist es wichtig, dass wir es erreichen, dass junge Leute in unserem Bundesland eine berufliche Zukunft finden. Dafür leistet E.ON, drei Mal als TOP-Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet, eine hervorragende Arbeit.“ Und der Minister sprach es ganz deutlich aus: „Der demografische Wandel wird uns künftig noch stärker beschäftígen, als die Finanz- und Wirtschaftskrise. Hatten wir 1998 etwa 30.000 Schulabgänger im Land, so waren es 2010 nur noch 11.600. Deshalb müssen die Unternehmen jetzt um Auszubildende ringen und dabei notwendigerweise den jungen Leuten ein gutes Angebot machen.“

Doch Minister Seidel appellierte auch an die Auszubildenden: „Wenn jetzt auch Ihre Chancen steigen, einen zukunftsträchtigen Beruf zu ergreifen - am Ende liegt es an Ihnen selbst, was Sie daraus machen.“

Seit Jahren bildet E.ON edis Fachkräftenachwuchs über den eigenen Bedarf hinaus aus. Für Kooperationspartner, wie den Stadtwerken Rostock und Stralsund sowie der Kraftwerks- und Netzgesellschaft Rostock, Betreiberin des Steinkohlekraftwerkes, haben auch in diesem Jahr 19 junge Menschen ihre Erstausbildung bei E.ON edis aufgenommen. Mit dem überdurchschnittlichen Engagement bei der Ausbildung junger Menschen zeigt E.ON edis Verantwortung für die Region. Vorstandsmitglied Dr. Andreas Reichel wies auf die Kontinuität bei der Ausbildung hin. „In den vergangenen 20 Jahren haben E.ON edis und ihre Vorgängerunternehmen insgesamt über 2.200 junge Menschen ausgebildet, davon rund 460 für Partnerfirmen. Mit unserer ausgeprägten Orientierung auf die Jugend sichern wir unsere eigene nachhaltige Entwicklung. Darüber hinaus leisten wir einen Beitrag, um das Abwandern von jungen Menschen aus der Region zu verhindern“, so Dr. Reichel.

Die Jugend- und Ausbildungskonferenz ist nicht nur wegen ihrer großen Resonanz bei Auszubildenden, Politik und Medien sowohl in Brandenburg als auch in Mecklenburg-Vorpommern zwischenzeitlich zu einer tragenden Säule der Personalentwicklung des Unternehmens gewachsen. Die Integration der Neuen und die Motivation aller Azubis sind ihre wesentlichen Ziele. Neben den zahlreichen Berufsausbildungen gibt E.ON edis auch jungen Hochschulabsolventen die Chance zum Berufseinstieg. So sind derzeit 11 Ingenieure und Betriebswirte als Trainee bei E.ON edis beschäftigt. Seit 1999 haben 160 junge Absolventen an dem jeweils 24 Monate umfassenden Traineeprogramm teilgenommen. Davon wurden 94 ehemalige Trainees bereits in unbefristete und 15 ehemalige Trainees in befristete Beschäftigungen übernommen.

Besondere Anerkennung sprach Minister Seidel der E.ON edis für ihr Engagement in den Projekten „Kraftpaket Ausbildung“ zur Berufsorientierung für Schülerinnen der 8.-10. Klassen sowie„Mit Energie dabei“ aus. Hierbei erhalten junge Menschen, die individuelle Schwierigkeiten beim Einstieg in die Berufsausbildung haben, eine gezielte und speziell auf ihre Probleme ausgerichtete Förderung. Nach einem 10­monatigen von E.ON bzw. E.ON edis finanziell geförderten Praktikum schaffen diese Jugendlichen im Regelfall den Einstieg in eine Berufsausbildung bei einem regionalen Handwerks- bzw. Kleinbetrieb.