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Dieser Artikel wurde am 01. März 2006 um 00:01 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Domenic macht beinahe täglich weitere Fortschritte

Anja Birk bedankt sich bei allen Spendern für deren Hilfe

Bergen auf Rügen. Fast ein Jahr verging seit der Delfintherapie, doch der süße Domenic schafft es immer noch, fast täglich seine Mutti in Erstaunen zu versetzen. Er zieht sich manchmal schon alleine an, zum Beispiel morgens die Strumpfhose oder die Hausschuhe, erzählt Anja Birk freudestrahlend, oder er geht abends, wenn er müde wird, alleine ins Bett. Das sind kleine Überraschungen, von denen die Mama vor der Delfintherapie im Erlebnispark Mundomar im spanischen Benidorm nur träumen konnte. Manchmal noch schauen sie sich zusammen die damals entstandenen Fotos an. Domenic zeigt dann mit dem Finger auf die Delfine oder sich selbst und lacht fröhlich. Ein Strahlemann ist er sowieso. Wenn Anja Birk ihn und seine jüngere Schwester Jessica durchkitzelt, nimmt das Gelächter kein Ende. Doch das Toben kann mitunter sehr anstrengend werden für die junge Mutti. Denn Hasi, wie Domenic von Mama und Schwester liebevoll genannt wird, kennt oft kein Ende.

Der Achtjährige, am 12. Januar feierte er seinen Geburtstag, wird seit der Therapie immer aufgeschlossener. Jetzt geht er auf Menschen in seiner Umgebung zu, sogar auf fremde. Und zur Begrüßung kann es dann auch schon einmal einen Kuss geben. Aber frecher ist er ebenfalls geworden, sagt die stolze Mama. Und da kitzelt Domenic sie auch schon. Manchmal spielt er ebenfalls mit seiner dreijährigen Schwester, die indessen fast genauso groß ist wie er. Oft fasst Jessica ihn an beiden Händen und dann tanzen sie zusammen zur Musik im Radio. Denn Domenic liebt diese. Besondere Aufmerksamkeit schenkt der kleiner Junge, der am Cornelia-de-Lange-Syndrom leidet, aber Digitalkameras. Sobald er eine sieht, möchte er sie sofort in die Hand nehmen. Er schaut sich dann seine Umwelt fasziniert auf dem Display an. Das tollste ist, wenn plötzlich Mama oder Jessica auf dem fotografierten Bild zu sehen sind. Das alles ermöglichten die Spenden der Rüganer. Deshalb spricht hier an dieser Stelle Anja Birk von ganzem Herzen ein großes Dankeschön an den IFA Ferienpark, Rügentalk, die Frauen vom Klosterhof und die vielen Privatspender aus. Denn noch immer gehen Spenden ein. Zum Beispiel spendete eine Schulklasse aus Garz 50 Euro, erinnert sie sich. Dieses Geld wird natürlich gespart für die nächste Reise nach Benidorm. Denn einmal noch darf Domenic eine Therapie in Mundomar machen und die Delfine wiedersehen. Diese Tiere, welche ihm halfen sich zu öffnen. Und da es mit der Konzentration auch immer besser geht, besucht Domenic jetzt das Sonderpädagogische Zentrum für Mehrfachbehinderte Hörgeschädigte in Putbus. Auf die Idee, ihren Sohn dorthin zu schicken, kam Anja als sie mit ihren Kindern die TV-Serie Unsere kleine Farm schaute. In einer Folge unterhielt sich eine der Hauptdarstellerinnen mit einem gehörlosen Jungen in der Gebärdensprache. Und als sie Domenic die Gesten erklärte und ihm vormachte, imitierte er sie. Jeden Morgen steht er früh auf und ist dann von kurz nach sieben bis 14 Uhr in der Schule. Jetzt kann er die Gesten beispielsweise für Mama, Papa, Guten Morgen und Schmetterling. Und seine Mutti hofft, dass ihr Sohn es vielleicht schafft, die Gebärdensprache anzuwenden. Mit dem Sprechen klappt es dagegen nicht so gut. Obwohl Domenic unter anderem Anja und Haus sagen kann und sogar das englische Wort butterfly. Wer von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, Domenic Birk helfen möchte, der kann seine Spende auf folgendes Spendenkonto einzahlen: Domenic Birk Verwendung: Delfintherapie Sparkasse Rügen BLZ 13051042 KtoNr.40036369 Da diese Therapieform von deutschen Krankenkassen nicht anerkannt wird, ist jede Hilfe wichtig. Denn die junge Mutter kann sie alleine ihrem Sohn nicht ermöglichen. Deshalb bedankt sie sich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei allen Spendern. Karen Dahlke