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Dieser Artikel wurde am 29. Juni 2011 um 06:05 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

DLRG sorgt sich um Nachwuchs

Immer weniger Jugendliche für Job zu begeistern

Ostseebad Göhren (sb). „Wann fährt denn der Elf-Uhr-Dampfer?“ oder „Ist heute Ebbe oder Flut?“ - Das sind Fragen, über die Wachleiter Mirko Reifegerste bei seinem Dienst am Göhrener Nordstrand immer wieder schmunzeln muss. Doch Fragen der Badegäste zu beantworten, egal wie sinnfrei sie auch sind, gehört ebenso zu seinem Job als DLRG-Rettungsschwimmer wie die Erste Hilfe, Rettungsübungen und die Sicherung des Strand- und Wasserbereiches. „Wir brauchen dringend neue Rettungsschwimmer und mehr finanzielle Unterstützung. Die DLRG ist eine Verein und lebt allein von Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Momentan haben wir noch kein Boot, das wird repariert und das ist nicht kostenlos“, sagt der Wachleiter aus Baden-Württemberg. In den letzten Jahren absolvieren immer weniger Jugendliche die Ausbildung und gehen in den Sommermonaten auf die Türme der Insel.

Wachgängerin Gabriela Traeder kam aus Berlin nach Göhren und Doris Michaelis reiste aus Bayern an, gemeinsam mit ihren drei Töchtern. „Im nächsten Sommer besitzt Fritzi ihren Rettungsschwimmerschein und wird zusammen mit mir hier ihren Dienst leisten. meine kleinen Töchter haben erst Bronze. Aber die sind auch ganz wild darauf. Wir müssen den Nachwuchs irgendwie wieder auf den Geschmack bringen, sonst gibt es eines Tages nur Rentner als Rettungsschwimmer“, sagt sie. Infos: www.bergen.dlrg.de.

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