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Dieser Artikel wurde am 02. September 2009 um 05:41 Uhr in der Rubrik Störtebeker Festspiele veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Die sind ja irre ... gut!

Benefiz des Störtebeker Ensembles

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Ein Feuerwerk der guten Laune gab es am Sonntag im Theater Putbus zu erleben - mit helfender Wirkung. Foto: (cw)

Putbus (cw).Die sind ja irre - das war wohl das Motto des diesjährigen Benefizabends des Ensembles der Störtebeker Festspiele am vorigen Samstag im Theater Putbus. Vor ausverkauftem Haus erspielten sie 3.400 Euro, die Festspielleitung erhöhten auf 5.000 Euro.

Schlag auf Schlag zeigten die Schauspieler, Stuntleute und Jongleure einen Teil ihres Repertoires, immer auch sich selber mit einem Augenzwinkern betrachtend. Die Lokalität: Eine „Aufbewahrungsanstalt“ für geistig leicht verwirrte Mimen, diese wandelnd zwischen den Welten als Schauspieler mit aktueller Rolle und dem wahren Ich. Drum herum rankten sich die gekonnten, kurzweiligen Einlagen. So unterhielt Sascha Gluth, der in Ralswiek in einer Szene den Bayern mimt, in Lederhosen das Publikum. Mike-Hermann Rader und Hans-Jörg Fichtner hatten als Moderatoren die Veranstaltung im Griff. Als Anstaltsleitung wohl nur scheinbar, denn zum Ende des Abends wurden sie von Dr. Frank Kühn, Chefarzt der Chirurgie im SANA und in Ralswiek zuständig für die täglichen Zipperlein und Knochenbrüche der Schauspieler und Stuntleute, persönlich für die nächste Dosis Tabletten abgeführt. Gut zwei Stunden Unterhaltung von einem wunderbar aufgelegten Ensemble für einen guten Zweck, als Gag der Esel auf der Bühne und Stuntmänner, die wild prügelnd in die Szenen platzten oder von den Rängen sprangen. So kommen wir wieder auf den Anfang und vervollständigen die Überschrift: Die sind ja irre gut!

PS: Insgesamt 5.000 Euro stehen als aufgestockter Erlös der Benefizveranstaltung des Ensembles der Störtebeker Festspiele nun dem „Weißen Ring e.V.“ für seine Arbeit in der Opferhilfe zur Verfügung. „Das ist eine helfende Summe, für die wir uns ganz herzlich bei den Störtebeker Festspielen bedanken“, so Peter-Michael Lehmann, Außenstellenleiter des „Weißer Ring e.V.“ auf Rügen. Er sucht für die Insel übrigens noch Mitstreiter, welche die praktische Arbeit des „Weißen Ring“ hier unterstützen wollen.