Die Schlecker-Insolvenz
Wie viele Märkte des Drogeristen auf Rügen schließen?
Ulm/Rügen (gü). Wie viele Märkte des Drogeristen Schlecker werden im Zuge der eingeleiteten Insolvenz auf Rügen geschlossen? Immerhin rund 600 Filialen sollen bundesweit geschlossen werden. Diese Meldung tickerte in der dritten Kalenderwoche durch die Republik. Experten gehen davon aus, dass besonders in der Fläche unrentable Märkte betroffen sein werden. Immerhin gibt es auf Rügen in allen größeren Orten und an der Südost-Rügener Bäderküste fast 20 Märkte.
Das Unternehmen Schlecker mit Sitz in Ulm hat am 23. Januar einen Antrag auf Planinsolvenz beim Amtsgericht Ulm eingereicht. Ziel des Antrags ist der Erhalt eines Großteils des Filialnetzes und der Arbeitsplätze, wie es auf Nachfrage unserer Wochenzeitung beim Drogeristen heißt.
H. Kübber, Mitarbeiter in der Pressestelle von Schlecker, informiert weiter: „Grundlage ist ein umfassendes Restrukturierungskonzept, welches Schlecker den Arbeitnehmervertretern vor Weihnachten bereits vorgestellt hat. Die Gewerkschaft Ver.di unterstützt nachdrücklich das Konzept, Schlecker als Ganzes zu erhalten. Bis zu einer Verabschiedung des Konzepts, dem auch die Gläubiger zustimmen müssen, läuft der Geschäftsbetrieb von Schlecker unverändert weiter. Auch die Zahlung von Mitarbeitergehältern ist im Rahmen des Insolvenzausfall-Geldes gesichert.“ Wir wollten genauer wissen, welche Märkte auf Rügen mit welchen Mitarbeitern betroffen sein könnten. Kübber dazu: „Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussagen über einzelne Märkte, Städte oder Regionen treffen können. Wir informieren Sie gern detailliert, sobald es hierzu konkrete Entscheidungen gibt.“
Abschließend wird auf unserer Nachfrage informiert, dass alle aktuellen Stellungnahmen und Entwicklungsschritte des Prozesses immer zeitnah im Internet unter der Homepage www.schlecker-blog.com zu finden sind.
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