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Dieser Artikel wurde am 02. März 2011 um 01:50 Uhr in der Rubrik Lokale Politik veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

DIE LINKE kürt ihre Direktkandidaten

Landtagswahl: André Schröder tritt im WK 33 und Frank Kracht im WK 34 an

Juliusruh (gü/DR). Die nächsten beiden Direktkandidaten für die Landtagswahl am 4. September stehen fest! Mit André Schröder und Frank Kracht schickt die Partei DIE LINKE zwei Kandidaten ins Rennen, die über kommunalpolitische Erfahrung verfügen. Die Mitglieder des Kreisverbandes trafen sich am zurückliegenden Sonnabend zu ihrer Mitgliederversammlung.

„Mit André Schröder und Frank Kracht treten sowohl im Wahlkreis 33 als auch 34 neue Gesichter von der Insel Rügen für den Kampf um einen Parlamentsplatz in Schwerin an. Beide sind beruflich selbstständig und in der Kommunalpolitik tätig“, informiert Karin Breitenfeldt, Fraktionsführerin der LINKEN im Kreistag, gegenüber unserer Zeitung.

So führt Frank Kracht als Parteiloser bereits seit mehreren Jahren die linke Stadtfraktion in Sassnitz, Andrè Schröder ist Mitglied der Bergener Stadtvertretung. Beide Kandidaten erhielten symbolisch aus den Händen des Kreisvorsitzenden Jan Gottschling eine Rügenkarte nach der Wahl. Sie werden in den nächsten Wochen und Monaten vor Ort unterwegs sein, um mit vielen Einwohnern zu Inselthemen und Kernthemen der Linken ins Gespräch zu kommen, ergänzt die stellvertretende Kreisvorsitzende.

Einstimmig wurde im Laufe der Versammlung Kerstin Kassner von den Rügener LINKEN als Landratskandidatin benannt. Breitenfeldt weiter: „Sie nutzte ihre Rede, um erneut die von der Landesregierung verordnete Landkreisneuordnung als großen Abbau demokratischer Selbstbestimmungsrechte heftig zu kritisieren und forderte, dass die Landespolitik sich nicht allein nach der Lage der Haushaltslage richten darf. Statt ständig die demographische Entwicklung zu beklagen, solle Schwerin Programme auflegen, die den Menschen eine Perspektive geben, um im Land zu bleiben.“ Die abschließende Nominierung steht noch aus.

Der Kreisparteitag fasste mehrere Beschlüsse, u.a. einen zu den möglichen Wahlen zum neuen Großkreis am 4. September. Darin findet sich die Zielstellung, mit offenen Listen insbesondere um mehr junge und weibliche Kandidaten zu werben. Die Listenplätze für die Rügener Wahlkreise sollen zudem den Rüganern vorbehalten bleiben, heißt es abschließend von Karin Breitenfeldt.