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Dieser Artikel wurde am 05. April 2006 um 03:41 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Deutsch-polnisches Zentrum der Bestimmung übergeben

Europaschule Ernst-Moritz-Arndt-Gymnsasium etabliert sich weiter als Tempel der Begegnungen

Bergen auf Rügen (chn). Nach einem dreiviertel Jahr Bauzeit war es am Freitag endlich soweit das Deutsch-polnische Zentrum für Sprachbildung, Kultur und Öffentlichkeitsarbeit am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium wurde der Bestimmung übergeben. Landrätin Kerstin Kassner (Linkspartei.PDS) konnte sich mit den Schülern und Schulleiter Udo Blum freuen.

Die Dankbarkeit der Schüler zeigt sich darin, dass dieses neue Domizil durch die Schüler belebt und genutzt wird, sagte Schulleiter Udo Blum in seiner Eröffnungsansprache vor den zahlreich geladenen Gästen. Unter ihnen auch einige der 17 Unternehmen, die diesen Dachboden aus- und umgebaut haben. Landrätin Kerstin Kassner betonte und war besonders dankbar, dass elf am Bau beteiligte Unternehmen von der Insel kommen. Es war nicht immer einfach, doch umso mehr erfreut es mich, dass an diesem historischen Ort etwas Neues entsteht, führte das Inseloberhaupt in ihrer Festrede weiter aus. Besonders beeindruckend fanden die Gäste die Aussichtsplattform Kiek ut, die auch im Unterricht Anwendung findet. Wir werden die Aussichtsplattform dazu nutzen, um im Astronomie-Unterricht praxisbezogen zu arbeiten, so Udo Blum gegenüber den Anwesenden. Insgesamt wurden 677.000 Euro verbaut, wobei der größte Anteil, nämlich 90 Prozent, durch die Kommunalgemeinschaft Europaregion POMERANIA e.V. übernommen wurde. Zehn Prozent steuerte der Landkreis Rügen dazu. Kerstin Kassner betonte, dass auch wichtig zu erwähnen sei, dass der Kreistag immer hinter diesem Projekt stand. Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium wird dieses Deutsch-polnische Zentrum in erster Linie dazu nutzen, um bestehende Beziehungen zu den Nachbarn auszubauen und neue Anknüpfungspunkte in der Zusammenarbeit zu finden. Neben vielen Geschenken, die auch zum Beispiel Landrätin Kerstin Kassner bekam, gab es auch ein großes und interessantes Geschenk von den Ehemaligen der Schule. Der Vorsitzende konnte eine moderne Wetterstation übergeben. Und das dies eine internationale Begegnungsstätte ist, konnten die Gäste während der Eröffnung bereits erleben. Die polnische Mädchentanzgruppe ATU hatte ihren großen Auftritt. Mit diesem neuen Kommunikationszentrum sollen Grenzen der Sprache und in den Köpfen überwunden werden, so ein Mitglied des Jugendparlamentes, das seit zwei Jahren innerhalb der internationalen Kooperation Vier Ecken zusammenarbeitet.