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Dieser Artikel wurde am 14. Juli 2009 um 08:47 Uhr in der Rubrik Störtebeker Festspiele veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Der Vater beim Sohn

Winfried Glatzeder als Premierengast

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Robert und Winfried Glatzeder kurz vor der Premiere Störtebeker Festspiele 2009 am 20. Juni. Foto: Pfaffe

Ralswiek (apf). Für Winfried Glatzeder ist es eine Genugtuung, dass sein Sohn Robert als Schauspieler auf eigenen Beinen steht und er sagt: „Ich finde es gut, dass er seine Sache gut macht.“ Davon konnte sich der Vater zur Premiere des diesjährigen Stückes bei den Störtebeker Festspielen in Ralswiek dann selbst überzeugen. „Im Team der Festspiele geht Robert gut auf und die Leute mögen ihn in seiner Rolle als Thomasius, die er nun seit drei Jahren verkörpert.“ Bemerkenswert, wenn man Vater und Sohn gegenüber steht, ist die Ähnlichkeit, die sie miteinander haben, obwohl sie doch völlig verschieden sind. Doch eines eint sie auch in Ralswiek. Während Sohn Robert hier mit Regisseur Holger Mahlich und Intendant Peter Hick zusammenarbeitet, bestehen zwischen dem Vater und Holger Mahlich freundschaftliche Beziehungen bis in die gemeinsame Studienzeit an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg zurück. „Und Peter Hick war 1971 in dem DEFA-Film ’Zeit der Störche’ mein Coach auf einem Bohrturm, wo ich als Bohrarbeiter arbeitete“, erinnert sich Winfried Glatzeder, der zumindest dem „reiferen“ Publikum ganz sicher noch als „Paul“ in dem DEFA-Spielfilm „Die Legende von Paul und Paula“ bekannt sein dürfte. In seiner Autobiografie „Paul und ich“ (ISBN 978-3351026653) erzählt Winfried Glatzeder übrigens mit bissigem Witz und ironischem Charme über sein Leben - und das ist ein Tipp für Sie ...