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Dieser Artikel wurde am 08. März 2006 um 06:00 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

DeHoGa Rügen macht bei Dachmarke mit!

Anwesende Hoteliers sprachen sich trotz Skepsis beim Wirtestammtisch dafür aus

Von Robby Günther

Bergen auf Rügen. Nach dreimaliger Debatte hat sich der Wirtestammtisch des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Rügen (DeHoGa) entschieden, beim Projekt Dachmarke mitzumachen! Während des letzten Stammtisch stellten Rolf Kammann und Dr. Christian Theel vom Amt für Wirtschaft und Kultur des Landkreises die neuesten Entwicklungen bei der praktischen Umsetzung des Projektes Dachmarke den anwesenden Hoteliers und Gastronomen vor.

Der Regionalverband des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes hat sich entschieden, aktiv bei der Gründung des Vereins Natürlich Rügen e.V. mit von der Partie zu sein, um der Dachmarke Rügen endlich auf die Sprünge zu helfen. Repro: ars publica marketing

Nachdem der Landkreis ursprünglich eine GmbH favorisiert hatte, um die Arbeit aufzunehmen, wird es nunmehr einen Verein geben, der die Dachmarke mit Leben erfüllen soll. Der Verein wird Natürlich Rügen e.V. heißen, informierte Rolf Kammann. Wir können nicht immer nur kritisieren, wir müssen mit dabei sein, wenn wir etwas verändern wollen, forderte Olaf Mertens, Direktor der Strandresidenz Aquamaris aus dem Seebad Juliusruh. Gleichzeitig forderte der Hotelier, dass die Dachmarke als Gebilde Einfluss auf alle Entscheidungen haben muss, die künftig auf der Insel Rügen mit dem Tourismus in einem Zusammenhang stehen. Wilfried Rothkirch, Regionalvorsitzender des DeHoGa Rügen, informierte die Anwesenden, dass sich der Vorstand nochmals mit dem Thema Beitritt des DeHoGa zur Dachmarke auf seiner Sitzung Anfang Februar beschäftigt habe. Einhellige Meinung der Vorstandsmitglieder: Lasst den Wirtestammtisch entscheiden. Die rund 20 touristischen Leistungsträger folgten auch dem Appell von Vorstand und Mertens, dass sich der DeHoGa nunmehr aktiv in die Gründung des beabsichtigten Vereins einbringen soll. So werden neben dem DeHoGa auch der Landkreis Rügen, der Tourismusverband Rügen, der Rügen Produkte e.V., die Kreishandwerkerschaft, der Bauernverband und die IHK vermutlich in der Gründungsrunde sitzen, wenn der Natürlich Rügen e.V. ins Leben gerufen wird. Der Landkreis wird als Markenträger die erarbeiteten Mittel in den Verein einbringen. Zweck des Vereins wird es sein, verschiedene Geschäftsfelder unter dem Gesichtspunkt Marketing, Qualität und Markenstrategie zu besetzen. Dabei will sich der Verein eines so genannten Geschäftsbesorgers bedienen. Dies könnte die Tourismuszentrale Rügen (TZR) sein, lautete eine Idee. Wenn es nach Olaf Mertens geht, müsste aus der Idee ganz schnell nach Vereinsgründung Wirklichkeit werden. Sonst würde man Gefahr laufen eines der beiden Gebilde schnell wieder zuzumachen. Was passiert, wenn der Landkreis Rügen als eigenständiger Kreis eines Tages nicht mehr existiert, beschrieb Rolf Kammann dahingehend, dass die Vereinsmitglieder in der Satzung festlegen, dass die Marke Rügen bleibt. Unter ihr müssten sich andere Marken wie Regionale Eßkultur, Das Beste von Rügen und auch die Sterne-Klassifizierung des DeHoGa integrieren. Sie symbolisieren eigene Qualitätsanforderungen in verschiedenen touristischen und gastronomischen Bereichen. Die Dachmarke Rügen ist aber das die Insel überspannende Symbol für Qualität und Anspruch, Service und Dienstleistung. Mit diesen Ansprüchen soll die Dachmarke erfüllt sein und als Marketinginstrument in eine Zukunft gehen . . .

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