Springe zu: Navigation | Inhalt | Aktuelle Themen
Dieser Artikel wurde am 15. August 2007 um 05:39 Uhr in der Rubrik Lokale Politik veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Debatte um Leitstelle

Statement von Landrätin Kerstin Kassner (Die Linke)

Bergen auf Rügen (cs). Seitens des Landes M-V gibt es die Forderung, die Leitstellen mehrerer Gebietskörperschaften zusammen zu legen. Für unsere Region betrifft dies Rügen, Nordvorpommern und Stralsund. Die Zusammenführung soll aus Gründen der Kosteneinsparung erfolgen. Von einer gemeinsamen Leitstelle aus soll dann der Rettungsdienst für Rügen, Nordvorpommern und Stralsund koordiniert werden, erläutert Landrätin Kerstin Kassner (Die Linke) den Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Rügener Leitstelle. Bezüglich der Zusammenlegung der Leitstellen gab es in jüngster Vergangenheit Gespräche zwischen den Landräten von Rügen und Nordvorpommern und dem Oberbürgermeister von Stralsund. Bislang sind jedoch keine Entscheidungen getroffen worden. Es besteht noch großer Beratungsbedarf. Es gilt, Vor- und Nachteile einer potenziellen Zusammenlegung genauestens zu prüfen, bevor dieser Schritt überhaupt getan wird. Auch auf den Standort einer künftigen gemeinsamen Leitstelle müssten sich alle Beteiligten einigen.

Im Falle von Katastrophen, Krisensituationen und Großschadensereignissen müsse selbstverständlich eine Führungsstelle direkt im Landkreis Rügen vorgehalten werden, die sowohl personell als auch technisch entsprechend ausgerüstet ist, so Kerstin Kassner. Oberste Priorität haben unsere Bürger. Die Arbeit der Leitstelle ist grundsätzlich auf die Daseinsvorsorge, auf schnelle und umsichtige Hilfe für Bürger und Gäste gerichtet. Daran wird sich nichts ändern, so Kassner.