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Dieser Artikel wurde am 14. Februar 2007 um 05:56 Uhr in der Rubrik Titelthema veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Das wird der Saison-Knaller 2007!

Kurverwaltung Sellin plant ein Sandskulpturen-Festival vom 22. Juli bis 24. August

Von Robby Günther

Ostseebad Sellin. Das wird ein sandiger Spaß! Die Kurverwaltung des zweitgrößten Seebades der Insel Rügen plant ein Sandskulpturen-Festival. Der absolute Saison-Knaller, sind sich Mitarbeiter und Mitglieder des Tourismus-ausschusses einig. In der Zeit vom 22. Juli bis 24. August sollen acht Skulpturen mit einer Größe zwischen vier und fünf Meter sowie eine Skulptur mit einem Umfang von sieben Metern zu sehen sein. Geplant ist, ein Areal direkt neben dem Seepark an der B196 zu umzäunen und dort die Skulpturen aufbauen zu lassen, wie Hans-Joachim Kreß (FDP), Vorsitzender des Tourismus-ausschusses der Gemeindevertretung auf Nachfrage dieser Zeitung informiert.

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Verschiedene Sandskulpturen mit einer Größe zwischen vier und fünf Meter bzw. bis zu sieben Meter sollen einen Monat lang im Selliner Seepark an der B196 zu sehen und zu erleben sein. Die Kurverwaltung veranstaltet dort ein Sandskulpturen-Festival der Superlative. Ein Spaß für die ganze Familie mit überregionaler Ausstrahlung, wie Hans-Joachim Kreß (FDP), Vorsitzender des Tourismusausschusses, sagt. Foto: kulturnord

Dort haben wir ideale Bedingungen, um solch ein Event durchführen zu lassen, so Kreß weiter. In direkter Nachbarschaft befindet sich der Großparkplatz für mit dem Auto anreisende Gäste. Hinzu kommt die Station der Rügenschen Kleinbahn auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Außerdem kann im Seepark ein gastronomisches Angebot abgesichert werden, zählt Kreß nur einige Vorteile auf. Die Kurverwaltung verspricht sich mit der Durchführung des Festivals eine überregionale Ausstrahlung für den Ort Ostseebad Sellin. Die mit der Durchführung beauftragte Agentur kulturnord aus Oldenburg wirbt vollmundig für das Event in Sellin: Sandburgen kann jeder bauen. Sandskulpturen sind eine andere Sache. Für die Herstellung der Skulpturen werden Künstler beauftragt, die sich Carver nennen. Des weiteren werden in der Vorbereitung des Festivals so genannte Compacter benötigt, die die entsprechende Verschalung aus Holz bauen, damit die Künstler dann mit einem speziellen Sand ihre Skulpturen anfertigen können.

Das Festival soll am Sonntag, 22. Juli, offiziell eröffnet werden. Täglich können neugierige Besucher aus nah und fern in der Zeit zwischen 10 und 22 Uhr die Skulturen ansehen. Da diese Veranstaltung sehr aufwändig ist und gewisse Kosten verursacht, wird ein Eintritt erhoben, wie Kreß unterstreicht. Dessen Höhe steht aber noch nicht fest, der Tourismusausschuss wird sich zeitnah darüber verständigen, so der Vorsitzende.