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Dieser Artikel wurde am 18. Mai 2011 um 06:23 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Das Ehrenmahl in Putbus muss erhalten bleiben

Wilhelm Hacker engagiert sich für die Erhaltung des Kulturerbes als Erinnerung an Leid und Elend

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Wilhelm Hacker mit den neuen Auszeichnungen für sein Wirken als Sammler für den Volksbund. Foto: Pfaffe

Sagard (apf). „Im Park zu Putbus steht ein eindrucksvolles, mit viel Symbolik behaftetes, schützenswertes Kriegerdenkmal“, erzählt der Sagarder Wilhelm Hacker (71). „Das ist ein Kulturerbe, welches erhalten werden muss!“ Wilhelm Hacker ist seit diesem Jahr Vorsitzender des Kreisverbandes des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge und seit vielen Jahren ehrenamtlich als Sammler für die Zwecke des Volksbundes tätig. Und dies überaus erfolgreich. Viele Auszeichnungen künden von seiner Aktivität als „bester Einzelsammler“. Zwei weitere sind kürzlich hinzu gekommen. So erhielt er (nach der bronzenen und der goldenen) die Anerkennungsplakette in „Silber“ als bester Einzelsammler der Insel Rügen 2010 durch Innenminister Caffier überreicht. Auch die Kirche Mariä Himmelfahrt „Sologubowka“ St. Petersburg als Modell ziert seine Auszeichnungsecke, die er mit der Summe von 3.500 Euro als Bester Einzelsammler M-V für dieses Projekt, welches der Volksbund zum Wiederaufbau dieses Bauwerkes und der Einrichtung einer großen Kriegsgräberstätte realisiert hat.

Ehren hat Wilhelm Hacker mehr als genug erhalten, und dennoch kann und will er nicht ruhen, obwohl er das in seinem Alter verdient hätte. „Wir sind es den durch Krieg und Gewalt ums Leben gekommenen schuldig, ihr Andenken zu erhalten und so die Welt davor zu warnen, nie wieder Krieg und verderben zuzulassen“, nennt er den Grund für sein fortwährendes Engagement. Und so richten sich seine Gedanken wieder auf das Denkmal in Putbus. „Es führt ein Weg dorthin, der durch Stufen gegliedert ist, auf denen die Jahreszahlen der Kriegsjahre eingetragen sind. Man erfährt beim Begehen des Weges, beim ersteigert der Stufen, durch die körperliche Anstrengung die Last der Kriegsjahre 1914 bis 1918. Eindrucksvoller habe ich ein Denkmal noch nicht erlebt!“ Doch es ist dem Verfall preisgegeben und so will Hacker mit Unterstützung aus dem Land und der Stadt Putbus alles dafür tun, dieses Denkmal als Mahnung an den Frieden zu erhalten. Und er ist schon wieder auf dem Weg, finanzielle Mittel zu sammeln - denn ohne dieses wird das mahnende Rondell weiter verkommen. Innenminister Caffier hat seine Unterstützung avisiert. Doch auch wir Rüganer sollten Wilhelm Hacker unterstützen. Jeder Euro zählt dabei - für eine Zukunft ohne Krieg und Leid.

Wenn Sie helfen wollen. dann erreichen Sie Wilhelm Hacker unter (038302) 2383.