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Dieser Artikel wurde am 08. März 2006 um 01:00 Uhr in der Rubrik Vogelgrippe (Aktuell) veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Dank, Debatte und eine neue Idee

Jahresmitgliederversammlung des Rügen Produkte e.V.

Von Wolfgang Urban

Nationalparkzentrum. Wer hätte es vor einigen Wochen in Putgarten oder andernorts in politischen Kreisen für möglich gehalten, dass Ernst Heinemann mit Dankesworten einen Blumenstrauß an Landrätin Kerstin Kassner überreicht? Die Vogelgrippe oder besser gesagt, der Umgang mit ihr hat auch dies möglich gemacht.

Allerdings ist beim Blumenstrauß relativierend zu bedenken, dass Ernst Heinemann ihn nicht als Bürgermeister oder gar als Privatperson überreichte, sondern als Vorsitzender des Rügen Produkte Verein e.V. Dieser dankte der Landrätin auf seiner Jahresmitgliederversammlung am 3. März im Nationalparkzentrum für ihr Engagement und ihre Besonnenheit beim Kampf gegen die Vogelgrippe. Die Lage ist entspannt... Die Reihen schließen sich zusammen auf der Insel, konstatierte sie bei ihrer Lageeinschätzung, ohne dabei die entstandenen Probleme zu negieren. So war auch bei der Veranstaltung des Rügenprodukte Verein e.V. der Wille zu spüren, fortbestehende Divergenzen in den Hintergrund zu stellen. Es ist besser in dieser Situation zusammenzustehen, betonte die Landrätin. UND es ist wohl noch besser, in der Schwere der Probleme auch eine Chance zu sehen. Rügen ist jetzt bekannter als je zuvor und die Vogelgrippe verliert ihren Charakter als Schreckgespenst je mehr Bundesländer ihre Wirklichkeit und nicht Angst verbreitende Medienbilder erleben. In dieser Situation sind u.a. neue Marketingstrategien und -ideen gefragt, die der veränderten Lage gerecht werden. Dafür unterbreitete Stefan von Heine auch einen ganz konkreten Vorschlag (Siehe Bildunterschrift nebenan). Es wird spannend, wie schnell es dazu jetzt eine Entscheidung im Rügen Produkte Verein e.V. geben wird. Am Samstag deutete sich indes bereits eine breite Zustimmung zu dem Vorschlag von Stefan von Heine an. Äußerst kontrovers ging es aber zu, als es um die Position des Vereins zur Forderung nach einer Gentechnikfreien Region Rügen ging. Die Entscheidung dazu wurde vertagt. Einstimmig beschlossen wurden aber am Samstag der Tätigkeits- und Finanzbericht sowie der Arbeitsplan des Vereins.

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