Dank an den Krisenstab
Sozialministerin dankt Krisenstab auf Rügen für Einsatz zur Eindämmung der Vogelgrippe
Rügen/Schwerin (RA). Sozialministerin Dr. Marianne Linke (Die Linkspartei.PDS) hat heute den Krisenstab des von der Vogelgrippe betroffenen Landkreises Rügen besucht. Stellvertretend für alle in den vergangenen Wochen tätigen haupt- und ehrenamtlichen Helfer dankte sie den diensthabenden Kräften für ihren hohen Einsatz zur Eindämmung der Tierseuche.
"Auch wenn noch keine Entwarnung gegeben werden kann: Die Rüganer können durchatmen. Fast alle toten Wildvögel auf der Insel sind eingesammelt. Das Virus ist nicht auf Nutztierbestände übergesprungen. Und was das Wichtigste ist: Es ist zu keiner Erkrankung von Menschen gekommen." Die für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung zuständige Ministerin lobte die von den Gesundheitsbehörden getroffenen Vorsorgemaßnahmen und das Gesundheitsbewusstsein der Einsatzkräfte: "Alle Hinweise zum Schutz der Helfer wurden konsequent und vorbildlich umgesetzt. Die Kräfte auf Rügen haben in einer Ausnahmesituation kühlen Kopf bewahrt."
Im Sozialministerium wurden nach dem Auftreten der ersten H5N1-Fälle Informationen zum Schutz der Bevölkerung erstellt und bekannt gemacht: Alle Landräte und Oberbürgermeister wurden über die notwendigen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz unterrichtet. Merkblätter für Kinder in Kindertageseinrichtungen und für Haustierhalter sind veröffentlicht worden. Außerdem wurden Mitarbeiter der Arbeitsschutzbehörden des Landes in die lokalen Krisenstäbe eingebunden. "Das beste Mittel gegen Panik ist Aufklärung. Und die beste Strategie zur Bewältigung einer Krise ist Besonnenheit. Die Behörden auf Rügen, die Bundeswehr, das Technische Hilfswerk und alle freiwilligen Einsätzkräfte haben dies mit ihrem Vorgehen untermauert", so die Ministerin. In den kommenden Wochen müsse es weiter darum gehen, die Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern. "Speziell die für die Schutz- und Überwachungszonen getroffenen Festlegungen zum Seuchenschutz müssen weiter konsequent eingehalten werden."
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