CDU-Kreistagsfraktion für Optionskommune
raktionsvorstand komplettiert / Langzeitarbeitslose sollen selbst betreut werden
Stralsund/Rügen (DR). Auf der letzten Sitzung der CDU-Fraktion sind wichtige Personalentscheidungen getroffen worden. So wurde der Vorstand der Fraktion komplettiert. Wie der Vorsitzende der CDU-Fraktion Andreas Kuhn jetzt informiert, wählten die Mitglieder den Stralsunder Dr. Ronald Zabel zu seinem ersten Stellvertreter. Mit dem Landtagsabgeordneten Burkhard Lenz wurde ein Rüganer zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Mit Kathrin Meyer wurde eine den Nordvorpommern bekannte Kommunalpolitikerin seine dritte Stellvertreterin im Vorstand der CDU-Fraktion. Mit Zustimmung der Fraktion wurde der Stralsunder André Meißner zum Geschäftsführer der Fraktion berufen. Meißner war bislang auch ehrenamtlicher Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Kreistag Rügen.
„Damit sind wir personell schlagkräftig aufgestellt und vereinen alle Regionen des Landkreises Vorpommern-Rügen. Gut geordnet und in den Ausschüssen des Kreistages hervorragend vernetzt können wir uns den anstehenden Aufgaben stellen.“
Als eine der ersten wichtigen Aufgaben wird sich die Fraktion der Organisationsstruktur der Optionskommune widmen. „Nach bestehendem Beschluss des Alt-Landkreises Nordvorpommern werden wir die Betreuung der Langzeitarbeitslosen (SGB II Leistungsempfänger) ab 2012 in die Hände des Landkreises nehmen. Wissenschaftliche Evaluation haben Vorteile der Option der Landkreise belegt. So sind die Kontakte zu den ortsansässigen Firmen gut und die Verwaltungskosten niedriger als in vergleichbaren ARGEn“, so Fraktionsführer Kuhn.
„Wir wollen allen ein Angebot in der Heimatregion unterbreiten können und sie nicht als Nummer einer Statistik nach Hamburg, Berlin oder München verfrachten. Im Landkreis Vorpommern-Rügen kann es nur eine Betreuungsform geben und daher werden wir eine Arbeitsgruppe zur Information und Diskussion mit dem Ziel der Entscheidungsfindung zur Organisationsstruktur der Optionskommune bilden. Unser Ziel ist es, Arbeitsplätze in der Region zu sichern und individuelle bzw. familienfreundliche Angebote zu machen.“ so Andreas Kuhn.
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