Bürgermeisterwahlen in Binz
Vier Kandidaten steigen in den Ring / Wahlausschuss befindet über Vorschläge
Von Robby Günther
Ostseebad Binz. Ein politisches Kleeblatt bewirbt sich um die Stimmen der Binzer für die Bürgermeisterwahlen am Sonntag, 5. Juni, wenn es darum geht, wer neuer Verwaltungschef werden soll. Insgesamt sind an diesem Tag rund 4.700 wahlberechtigte Einwohner ab 16 Jahre im größten Rügener Seebad aufgerufen, sich an dem Urnengang zu beteiligen. Vier Kandidaten haben ihre Unterlagen bis Montag dieser Woche fristgerecht eingereicht. Die Mitglieder des Wahlausschusses werden sich am kommenden Dienstag, 12. April, ab 16 Uhr zu ihrer öffentlichen Sitzung in der Gemeindeverwaltung (Jasmunder Straße 11) treffen, um über die Zulassung der einzelnen Bewerbungen zu befinden. An dieser Sitzung können interessierte Bürger teilnehmen, wie es aus der Verwaltung heißt.
Der Rechtsanwalt Andreas Bachmann steigt für die FDP in den Ring. Er kandidierte bereits im Mai 2001 – damals als Einzelbewerber – für den Bürgermeisterposten. Unter den fünf damaligen Bewerbern erreichte er einen dritten Platz hinter dem nunmehr scheidenden Amtsinhaber Horst Schaumann (parteilos) und Konrad Döring (DIE LINKE). Der FDP-Ortsverband wird am Donnerstag, 14. April, im Rahmen seiner öffentlichen Sitzung ihren Kandidaten einer interessierten Öffentlichkeit vorstellen. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im Café Horn (Hauptstraße). Der Unternehmer Ronald Rambow wird von der Wählerinitiative für Binz (WfB) ins Rennen geschickt. Rambow war vor einigen Monaten erster Kandidat, der seinen Hut öffentlich in den Ring mit der Nominierung durch die WfB geworfen hatte.
Gymnasiallehrer Karsten Schneider tritt als parteiloser Einzelbewerber an. Er wird augenscheinlich von einem Teil der Binzer CDU und auch der SPD unterstützt, wie führende Parteimitglieder in den zurückliegenden Wochen erklärt haben. Kurzfristig hat Peter Heydemann seine Unterlagen für die Bürgermeisterwahlen als Einzelbewerber abgegeben.
Sollte es am 5. Juni keinen Sieger mit der absoluten Mehrheit (50%+x) geben, wird dann eine Stichwahl am Sonntag, 19. Juni, nötig.
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