Bürgermeisterwahl in Binz am 5. Juni
Am Sonntag geht es um einen der begehrtesten Arbeitsplätze auf Rügen
Von Robby Günther
Ostseebad Binz. Schlussspurt im Bürgermeisterwahlkampf! Am kommenden Sonntag, 5. Juni, sind in der Zeit von 8 bis 18 Uhr rund 4.600 Einwohner von Binz und Prora aufgerufen, einen neuen Bürgermeister zu wählen. Drei Kandidaten bewerben sich um einen der begehrtesten Arbeitsplätze auf Rügen.
Der Rechtsanwalt Andreas Bachmann (parteilos) kandidiert auf Vorschlag der FDP. Der Verkehrs- und Reisekaufmann Ronald Rambow (parteilos) kandidiert auf Vorschlag der Wählerinitiative für Binz. Der Lehrer Karsten Schneider (parteilos) kandidiert als Einzelbewerber und wird von der CDU, der SPD und der Partei DIE LINKE unterstützt.
„Aktuell haben 352 Wähler von einer Wahlscheinbeantragung Gebrauch gemacht. Bis zum Wahltag ist davon auszugehen, dass die Zahl der Briefwähler mit denen bei der letzten Bürgermeisterwahl gleichzusetzen ist“, unterstreicht Steffi Michalski von der Gemeindeverwaltung. Immerhin 435 Wähler hatten 2008 von der Briefwahl Gebrauch gemacht. „Insgesamt traten von rund 4.700 Wahlberechtigten im Jahr 2008 insgesamt 2.457 Wähler an die Urnen“, so Michalski weiter.
Wie bei den letzten Wahlen befinden sich die Wahllokale in der Gemeindeverwaltung, dem DRK-Pflegeheim, der Regionalen Schule sowie in der Kindertagesstätte „Proraer Seesternchen. Bis kommenden Freitag, 3. Juni, um 18 Uhr können durch die Wähler, welche am Wahltag an der Stimmabgabe gehindert sind, bei der Gemeindewahlbehörde Wahlscheine mit Briefwahlunterlagen beantragt werden. Nicht zugegangene Wahlscheine werden auch noch am Sonnabend zwischen 9 und 12 Uhr erteilt. Darüberhinaus besteht bei plötzlichen Erkrankungen auch am Wahltag bis 15 Uhr die Möglichkeit einen Wahlschein zu beantragen, so die Mitarbeiterin der Gemeinde.
Die Gemeindewahlbehörde befindet sich in der Gemeindeverwaltung (Jasmunder Straße 11), im Zimmer 102. Wer Briefwahlunterlagen erhalten hat, hat Gelegenheit, die Briefwahl gleich vor Ort in der Gemeindeverwaltung vorzunehmen und seine Entscheidung zu treffen. Der Gemeindewahlleiter, Bürgermeister Horst Schaumann (parteilos), appelliert in diesem Zusammenhang an alle Wahlberechtigten des Ostseebades, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen.
Sofern am 5. Juni keiner der drei Bewerber mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, werden die Wahlberechtigten erneut am Sonntag, 19. Juni, zur Stichwahl an die Urnen des Ostseebades Binz gerufen. Gewählt ist dann, wer die höchste Stimmenzahl erreicht hat. Weitere Informationen können den aktuellen Wahlbekanntmachungen im amtlichen Amtsblatt vom 2. Mai 2011 und auf der Homepage der Gemeinde Binz – Infos Allgemein (www.gemeinde-binz.de) entnommen werden, wie es abschließend heißt.
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