Binzer Schule ist eine starke
Vorderer Platz beim Landespreis des Schulwettbewerbs
Ostseebad Binz/Gingst (sb). Die Regionale Schule des größten Ostseebades konnte sich am 23. Februar über den 2. Platz beim Landespreis des bundesweiten Schulwettbewerbs „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ freuen und die Auszeichnung von Bildungsminister Henry Tesch sowie ein Preisgeld von 3.500 Euro entgegen nehmen. Den ersten Platz erreichte die Regionale Schule „Heinrich Heine“ aus Karlshagen, den dritten Platz belegte Parchimer Regionale Schule „Fritz Reuter“. Schon über die Nominierung freute sich Schulleiter Peter Werner sehr. Dass es nun aber auch noch zu einer Platzierung kam, macht ihn besonders stolz.
Das von den Binzern eingereichte Konzept sowie die Präsentation vor der Jury in Schwerin überzeugte. Geschätzt wurden vor allem die Patenschaftsverträge mit Unternehmen der Hotellerie, der Gastronomie des Landkreises, der Kurverwaltung des Ortes und Vereinen. Im Rahmen des Ganztagesangebot verfolgen die Schüler diverse Projekte, engagieren sich sozial, künstlerisch und sportlich. Die Gingster Schule, die nach zweimalger Platzierung dieses Jahr Parchim an vierter Stelle folgte, gratuliert den Binzern und spricht ihnen eine hohe Anerkennung aus. „Der tiefere Sinn dieses Wettbewerbs ist ja die bundesweite Vernetzung von Schulen. Es ist schön wenn viele für die Teilnahme entscheiden und mit guten Konzepten starten“, sagt Eckhard Mostek, Schulleiter der Regionalen Schule mit Grundschule Gingst. Dieser traf sich in der letzten Woche zur ersten Sitzung des neu gebildeten Arbeitskreises Schule-Wirtschaft.
„Unsere Schule hat eine 100-prozentige Vermittlungsquote aufzuweisen. In 2007 bedeutete das eine echte Herausforderung. Da bewarben sich fünf Schüler auf eine Stelle. Heute bewirbt sich ein Schüler auf zwei Plätze. Die Frage ist also, wie wir es schaffen können die Vermittlungsquote trotz der wenigen Absolventen zu halten und vor allem, wie wir die Qualität der Ausbildung verbessern können“, so Mostek. Für ihn ist die Verzahnung von Schule und Berufsorientierung notwendig. Exkursionen in Betriebe, die Erstellung von Berufsportfolios, Potenzialanalysen, der Tag in der Produktion, Blockpraktika und eine schuleigene Berufsmesse nennt er als wesentliche Voraussetzungen für eine Vermittlungsquote, mit der sich Schulen wie Binz und Gingst sehen lassen können. Am 6. April treffen sich die Leiter aller Regionalen Schulen und alle verantwortlichen Lehrer für die Berufsorientierung in Binz, um weitere Maßnahmen zu besprechen.
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