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Dieser Artikel wurde am 21. Oktober 2009 um 07:18 Uhr in der Rubrik Wirtschaftsnachrichten veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Binzer Gastgeberkatalog 2010 vorgestellt

Ronald Rambow, Vorsitzender des FFV, überreicht erstes Exemplar an Bürgermeister Schaumann

Ostseebad Binz (gü). Ruckzuck waren die ersten 250 Exemplare des neuen Gastgeberkatalogs 2010 an neugierige Urlauber vergeben! Das erste Exemplar des „Neuen“ konnte sich allerdings Bürgermeister Horst Schaumann (parteilos) sichern. Er bekam es von Ronald Rambow, Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins Binz, während des Herbstfestes am letzten Sonnabend überreicht. Traditionell nutzten Fremdenverkehrsverein und Kurverwaltung das Herbstfest, um das neue Gastgeberverzeichnis mit viel Image der Öffentlichkeit zu präsentieren. Kurdirektor Horst Graf lobte das neue Druckwerk als „wichtiges Werbemittel des Ostseebades Binz“. Auch in Zeiten von Internet und Fernsehwerbung sei der Katalog ein unverzichtbarer Imageträger für Rügens größtes Seebad, unterstrichen Graf und Rambow unisono bei der Präsentation.

Einige weitere hundert Exemplare sind in diesen Tagen per Post an Interessenten und Stammgäste des Seebades per Post verschickt worden. Natürlich wird der Binzer Gastgeber 2010 in der jetzt beginnenden Messesaison national und international eine große Rolle spielen, betonte Kurdirektor Graf weiter. Der neue Gastgeberkatalog wurde in einer Auflage von 48.000 Stück produziert. Der 128 Seiten starke Katalog wurde in bewährter Zusammenarbeit mit der Agentur ars publica Marketing GmbH aus Bergen erstellt, informierte Thomas Hoffmann, Geschäftsführer des Fremdenverkehrsvereins, während der Vorstellung. Für den Druck der 48.000 Exemplare zeichnete das Putbusser Unternehmen Rügen-Druck verantwortlich. Bürgermeister Schaumann nutzte die Gelegenheit, um die anwesenden Gäste des Herbstfestes über aktuelle Projekte der Gemeinde zu unterrichten. So wird der Ausbau der Landesstraße 29 im Bereich der Bahnhofstraße eine große Herausforderung für die Gemeinde. Gemeinsam mit dem Straßenbauamt Stralsund als Projektträger muss ein reibungsloser Ablauf der Arbeiten gewährleistet werden, um die Belastungen für Anlieger und den Ort selbst in Grenzen zu halten, so Schaumann.

Optimistisch zeigte sich der Gemeindechef bei der beabsichtigten Rekonstruktion der Strandpromenade im Bereich Seebrückenvorplatz in Richtung Fischerstrand (siehe dazu auch unten stehenden Artikel). Die Gemeinde hat einen Antrag auf Förderung für das Vorhaben gestellt und hofft, dass sich das zuständige Schweriner Ministerium an der Maßnahme beteiligt. Nach der Präsentation des neuen Gastgeberkatalogs konnten die trotz des rauhen Windes und Nieselregens zahlreich erschienenen Gäste und Einwohner wie in den letzten Jahren auch die Pferderennen am Strand beobachten.