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Dieser Artikel wurde am 13. April 2011 um 06:36 Uhr in der Rubrik Titelthema veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Bergen auf Rügen: Verkehrsausschuss setzt auf Einbahnstraßen

Mögliche Umbenennung von Straßen in der Kreisstadt ist vorerst vom Tisch

Bereits am 7. Juli 2010 hatte die Stadtvertretung die Verwaltung beauftragt, ein neues Verkehrskonzept zu erstellen. Auf Grund des zögerlichen Vorankommens hatte Stadtvertreterin Anja Ratzke (CDU/FDP Fraktion) zur Sitzung der Stadtvertretung am 23. Februar den Antrag gestellt, dass die Verwaltung bis zur Sitzung am 30. Mai ein ausgearbeitetes und beschlussfähiges Verkehrskonzept vorlegen möge, welches auf der Sitzung der Stadtvertretung am 28. Juni, noch vor den Sommerferien, beschlossen werden könnte.

Der Verkehrsausschuss hat sich mit dem Thema befasst und eine Arbeitsgruppe gebildet. Die Verkehrskonzeption des Unternehmens „Ingenieur Consult Merkel“ aus dem Jahr 2007 war die Grundlage für die Arbeitsgruppe, so Kröning, die sich weiterführende Gedanken zum Problem gemacht habe und nachfolgende Vorschläge, die gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde erarbeitet wurden, vorgelegt hat:

  • Einrichtungsverkehr in der oberen Königsstraße von Einfahrt Gadmundstraße (Königsstraße Nr. 16) bis Markt Nr. 19 (Frisör Haack)

  • Einrichtungsverkehr in der Vieschstraße von der Vieschstraße Nr. 1 bis Einfahrt Burgwall (Vieschstraße Nr.15)

  • Einrichtungsverkehr in der Marktstraße ab Markt Nr. 1 bis Marktstraße Nr. 16 (Fachgeschäft Müller/Einfahrt Bahnhofstraße)

  • Bei der Umsetzung der Maßnahmen werden nach örtlicher Gegebenheit Parkflächen eingerichtet.

  • Schaffung von Kurzzeitparkplätzen mit einer Dauer von zwei Stunden am Güldenen Brinken vor der VR-Bank

  • Schaffung von Kurzzeitparkplätzen (aufgesetztes Parken) vor Rügenscher Hof und Hermerschmidt in Richtung Schützenstraße.

Insgesamt soll mit diesen Maßnahmen erreicht werden, dass der Durchgangsverkehr durch die Innenstadt von Bergen eingedämmt und eine Belebung der Altstadt durch weitere Parkflächen bewirkt wird. Auch der Sicherheitsaspekt finde hier Berücksichtigung. Nach einer strittigen Diskussion votierten vier Ausschussmitglieder für den Vorschlag, zwei dagegen und ein Mitglied enthielt sich der Stimme.