Bergen auf Rügen: Partnerschaft über die Ostsee
Städtepartnerschaft Bergen auf Rügen - Palanga (Litauen) besiegelt

Der Direktor der Verwaltung Valerijus Kuznecovas und der stellvertretende Bürgermeister Rimantas Garolis aus Palanga in Litauen sowie die Bergener Bürgermeisterin Andrea Köster und der Stadtvertretervorsteher der Stadt Bergen auf Rügen, Eike Bunge (v.l.n.r.) haben den Partnerschaftsvertrag zwischen beiden Kommunen besiegelt. Foto: Pfaffe
Bergen auf Rügen (apf). Am Freitag vergangener Woche wurde im Bergener Rathaus die Städtepartnerschaft zwischen Bergen auf Rügen und Palanga in Litauen offiziell besiegelt. Die Unterzeichnung der Verträge war der Höhepunkt eines dreitägigen Besuches einer Delegation der Stadt Palanga in Bergen auf Rügen, zu welcher der stellvertretende Bürgermeister Rimantas Garolis, der Direktor der Verwaltung Valerijus Kuznecovas und die Dolmetscherin Vilma Schmidt zählte.
„Ich muss sagen, dass ihre Bürgermeisterin ein cleverer und guter Mensch ist, denn im September vergangenen Jahres war sie bei uns in Palanga, hat sich umgesehen, wer und was wir sind, und heute sind wir hier gemeinsam zusammen gekommen um den Vertrag zur Städtepartnerschaft zu unterzeichnen. Ich denke also, dass es ihr bei uns gefallen hat“, so Rimantas Garolis. Bergens Bürgermeisterin Andrea Köster konnte dies nur bestätigen: „Wir waren von Palanga zutiefst beeindruckt und sind fest davon überzeugt, dass beide Städte und ihre Menschen hervorragend zusammen passen.“
Palanga mit seinen 18.000 Einwohner ist der bekannsteste und beliebteste Ferien- und Kurort in Litauen, nur 27 Kilometer von Klaipeda entfernt. Die langen weißen Sandstrände der Ostsee, die Dünen, die saubere Luft und die duftenden Kiefernwälder in Palanga werden jährlich von mehr als 3 Millionen Touristen, Urlaubern und Patienten besucht. Mit dem Partnerschaftsvertrag wollen beide Städte im Sinne eines gemeinsamen Europas vielfältige Formen des Gedankenaustausches, der Zusammenarbeit und der Vernetzung auf allen Gebieten praktizieren, heißt es im Vertrag. Eine besondere Förderung der Kontakte erfolgt in den bereichen Kultur, Bildung und Ausbildung, Jugend und Sport, Tourismus und Umwelt, Sozialversorgung und gesundheitliche Betreuung sowie Wirtschaft.
Und natürlich gehe es auch um Projekte im europäischen Maßstab und darum, hierfür europäische Fördermittel einzuwerben, ließ Bergens Bürgermeisterin durchklingen. Und Rimantas Garolis fügte dem hinzu: „Je mehr Länder an einem Projekt teilnehmen, um so leichter lässt es sich realisieren.“ In diesem Sinne: Möge diese Partnerschaft mit und für die Menschen beider Städte keimen und gedeihen!
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