Bergen auf Rügen: „Netzwerkstelle“ betreibt JOJO
Haus für Jung und Alt für sinvolle Freizeit und Miteinander
Bergen auf Rügen (apf). Nachdem auf der letzten Sitzung der Stadtvertretung am 5. Mai bei drei Enthaltungen der Vertrag und Kostenplan zur Mehrgenerationsbegegnungsstätte in Bergen Süd (JOJO) beschlossen wurde, konnte nun die Vertragsunterzeichnung durch die Partner vollzogen werden.
So trafen sich zu diesem feierlichen Akt am 21. Mai Bürgermeisterin Andrea Köster und die 1. Stadträtin Astrid Schlegel für die Stadt Bergen auf Rügen und Karin Rohde, Vorstandsvorsitzende und Kerstin Ockert, Kassenwart des „Frauen für Frauen Rügen“ e.V. als Rechtsträger der Netzwerkstelle Rügen „Frauen und me(e)hr“.
Die Stadt Bergen auf Rügen beauftragt die Netzwerkstelle, zu der neben dem „Frauen für Frauen Rügen“ e.V. auch der Demokratische Frauenbund, Landesverband M-V e.V zählt, die Mehrgenerationsbegegnungsstätte in Bergen Süd zu betreiben und insbesondere die Aufgaben des Hausmanagements, dabei insbesondere die Verwaltung aller der mit dem Haus im Zusammenhang stehenden Obliegen zu realisieren. Der Vertrag trat am Dienstag dieser Woche, 1. Juni, offiziell in Kraft und ist für fünf Jahre festgesetzt mit der Option, dass er sich um weitere fünf Jahre verlängert, falls vom Kündigungsrecht kein Gebrauch gemacht wird.
„Heute können wir die offizielle Entscheidung zur Betreibung des JOJO besiegeln“, so Bürgermeisterin Andrea Köster, die auch zu verstehen gab, dass es immer ihr Wunsch war, dass die Netzwerkstelle den Zuschlag hierfür bekäme, da sie der richtige Partner ist. Insoweit sei dies eine gute Entscheidung für Bergen Süd und die Stadt. „Ich bin überzeugt, dass sich das JOJO nun weiter gut entwickeln wird“, so Köster, „und für die Netzwerkstelle mit ihren Einrichtung ist so ein neues Domizil gefunden, das unbedenklich ist möglichen Entwicklungen am Bahnhof gegenüber.“ Die „Rügener Tafel“ zieht übrigens auch um. Und zwar aus dem Objekt am Bahnhof in den „Sero-Würfel“ in Rotensee. Dann ist das Objekt am Bahnhof komplett frei gezogen.
Karin Rohde bedankte sich für das Vertrauen und versicherte, dass man im gemeinschaftlichen Miteinander die Zielstellung des umfangreichen Konzeptes erfüllen werde. Derzeit sind noch die Handwerker im Objekt beschäftigt und im Juni werde der Einzug vollzogen. Bereits am 18. Juni soll es einen einweihenden „Brunch“ geben und am 2. Juli ist der erste „Tag der offenen Tür“ geplant. Insgesamt werden der Einrichtung vier Mitarbeiter zur Verfügung stehen, doch das Team der neuen Betreiber setzt auch sehr stark darauf, dass sich die Bewohner von Bergen Süd und Bergen aktiv in das Geschehen einbringen. „Wir werden demnächst eine Umfrage starten um zu erfahren, wass sich die künftigen Nutzer unseres Hauses wünschen, was hier passieren soll“, so Karin Rohde. Der Möglichkeiten gibt es da viele ...
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