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Dieser Artikel wurde am 25. Mai 2011 um 07:56 Uhr in der Rubrik Lokale Politik veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Bau des Parkhauses schon 2011?

Kieler Unternehmensgruppe Karstens wird in Hafenstadt investieren

Sassnitz (apf). Auf Nachfrage unserer Zeitung bei der Kieler Unternehmensgruppe Karstens hat ein Mitarbeiter bestätigt, dass das Unternehmen vor Ostern dieses Jahres Scandlines-Grundstücke in Sassnitz erworben hat.

Dies betrifft unter anderem das Gebiet der ehemaligen Zollabfertigung von der Trelleborger Straße bis zum Sachsenblick. Man möchte unter Mithilfe verschiedener Architekturbüros und in konstruktiver Zusammenarbeit mit der Stadt Sassnitz diesen Bereich als gemischtes Wohngebiet mit vorrangiger Wohnbebauung entwickeln.

Am 12. Mai fand dann auf Einladung der Stadt Sassnitz durch Bürgermeister Dieter Holtz  ein Vorgespräch statt. In diesem hat sich die Unternehmensgruppe Karstens vorgestellt. Ein informativer Austausch über die Interessen des Investors und die Planungsziele der Stadt Sassnitz zu besagtem Grundstück bildete den Mittelpunkt des Gespräches. In diesem Gespräch wurde auch die  rund 900 Quadratmeter große Fläche im Hafen gegenüber der Fischhalle angesprochen, die im Konvolut mit dem Grundstückskauf  durch die Firma Karstens von Scandlines erworben wurde.

Die Unternehmensgruppe Karstens beabsichtigt die daneben befindliche Fläche, welche der Stadt Sassnitz  gehöre, käuflich zu erwerben oder anzupachten, um nach Möglichkeit in Zusammenarbeit mit der Stadt Sassnitz noch im Jahr 2011 das dringend benötigte Parkhaus dort zu errichten. Dies wäre ein wirksamer und nachhaltiger Ausgleich für den Wegfall des jetzigen Parkplatzes an der Windpromenade. Die Firma Karstens machte bei dem Gespräch auch den Vorschlag, das Parkhaus nach Fertigstellung der Stadt Sassnitz, oder einer städtischen Gesellschaft, zur Pacht und zum Betrieb anzubieten, so dass aus Sicht der Firma Karstens keine finanziellen Aufwendungen und Belastungen für die Stadt Sassnitz entstehen würden. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Stadtvertreter zu dieser Problematik positionieren.