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Dieser Artikel wurde am 21. Mai 2008 um 02:39 Uhr in der Rubrik Polizeimeldungen veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Bäderpolizei nimmt Dienst auf

30 zusätzliche Kräfte für die Insel Rügen

Bergen auf Rügen/Schwerin (gü/RA). Die neue Saison steht vor der Tür und mit ihr auch der Einsatz der so genannten Bäderpolizei. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) begrüßte anlässlich der Eröffnung dieses zusätzlichen Dienstes Polizeibeamte aus dem Land zum Antritt des Bäderdienstes.

Insgesamt 30 Beamte werden in den kommenden Monaten die beiden Polizeireviere Bergen auf Rügen und Sassnitz im Rahmen des Bäderdienstes verstärken. In einer ersten Phase sind aktuell 13 Beamte bereits im Einsatz. Ende Juni kommen weitere 17 Beamte hinzu. Davon kommen 17 Beamte aus den Reihen der Bereitschaftspolizei, 13 Beamte sind intern umgesetzt worden, wie ein Sprecher der Polizeiinspektion Bergen jetzt gegenüber dieser Zeitung ausführt. Insgesamt sind für die Polizeidirektion Stralsund 46 zusätzliche Beamte für den Bäderdienst vorgesehen. Damit hat die Insel Rügen neben Anklam die größte Anzahl zusätzlicher Kräfte im Rahmen des Bäderdienstes erhalten, wie es in diesem Zusammenhang weiter heißt.

Die Beamten des Bäderdienstes werden traditionellwährend der Hochsaison in den Badeorten, auf Campingplätzen sowie an den Stränden eingesetzt. Der Bäderdienst dauert bis Mitte September. In diesem Jahr werden insgesamt 202 Polizistinnen und Polizisten verstärkt in den Urlaubsregionen unseres Landes eingesetzt, so Minister Caffier anlässlich des Starts. Bis zum 15. September werden die Polizeidirektionen durch Umsetzung von 122 Beamten und mit Unterstützung durch 80 Bereitschaftspolizisten den Bäderdienst in Mecklenburg-Vorpommern durchführen. Mit diesem Personal wird die Landespolizei ihre Streifentätigkeit an den Stränden, Uferpromenaden, Einkaufspassagen oder auf den Zeltplätzen verstärken, zusätzliche Bäderdienstwachen und mobile Wachen einrichten oder mit Fahrradstreifen und dem Info-Mobil

Der Bäderdienst der Polizei wird die Belange der Wassersportler ebenso im Blick haben wie die Sicherheit der Passagiere der Kreuzfahrtschiffe. „Alle Touristen aus dem In- und Ausland sollen sich bei uns wohl und sicher fühlen. Die Polizei wird mit ihrer Arbeit eine gute Visitenkarte unseres Landes hinterlassen, da bin ich mir sicher“, sagte Minister Caffier in der Landeshauptstadt Schwerin abschließend.

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