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Dieser Artikel wurde am 09. März 2006 um 07:47 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Antragsstopp für private Dorferneuerungsmaßnahmen

Interessierte Bürger können sich an das Amt für Wirtschaft und Kultur wenden

Rügen (RA). Nach Mitteilung des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern sind die zur Verfügung stehenden EU-Mittel für Dorferneuerungs- und Wegebaumaßnahmen erschöpft. Bereits jetzt kann die Nachfrage nach Förderungen mit den vorhandenen Mitteln nicht gedeckt werden.

Um weitere Antragsstaus zu vermeiden, gibt es seitens der Kreisverwaltung einen Antragsstopp für Anträge auf Gewährung von Zuwendungen für private Dorferneuerungsmaßnahmen aus. Dieser gilt zunächst nur für das Jahr 2006.

2007 wird mit dem Inkrafttreten der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (RLILE) gerechnet. Diese neue Richtlinie vereint die Inhalte der bisherigen Richtlinien für die Förderung der Dorferneuerung, des Ländlichen Wegebau, der Entwicklung der ländlichen Räume sowie der Flurbereinigung und setzt zusätzlich neue Förderschwerpunkte für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung. Tendenziell wird die Mittelbereitstellung für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung in einem geringeren Maße als bisher erfolgen und sich die Förderung auf erfolgversprechende Schwerpunkte konzentrieren.