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Dieser Artikel wurde am 30. September 2009 um 05:02 Uhr in der Rubrik Wirtschaftsnachrichten veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Am 1. Oktober startet JASMAR in Neddesitz

Ralf Germer und Werner Kutter führen das private Ferienresort

Neddesitz (gü). „Wir wollen das Familieresort der Insel sein!“ Ambitionierte Ansprüche, die ab 1. Oktober unter dem Namen JASMAR Resort Rügen auf der Halbinsel Jasmund Wirklichkeit werden sollen. Geäußert hat sie Werner Kutter, Geschäftsführer JASMAR Resort Rügen, anlässlich der Bekanntgabe, dass das bisherige Steigenberger Resort ab kommenden Donnerstag unter privater Führung zum JASMAR Ferien Resort werden wird. Der international agierende Hotelkonzern Steigenberger zieht sich von der Insel zurück. Die 85 Hektar große Anlage wird dann von Werner Kutter und Generalmanager Ralf Germer für die privaten Eigentümer geführt.

Die Anlage in dem verträumten Ort Neddesitz ist die größte Ferienanlage auf Rügen mit dem Herzstück Jasmund-Therme. Sie ist auch eine der zehn größten vergleichbaren Ferienanlagen in Mecklenburg-Vorpommern. Unter privater Führung wollen Kutter und Germer an die „Erfolge anknüpfen“, die die Anlage unter der Regie von Steigenberger durchaus hatte, wie es während eines Gespräches in der letzten Woche hieß.

Dazu wird allerdings erst einmal kräftig investiert, um die angestrebten Gästegruppen besser bedienen zu können. So nehmen die Eigentümer rund eine Million Euro in die Hand, und investieren beispielsweise in die Jasmund-Therme. Zudem wird es einen Kletterparcours und eine Halfpipe geben. „Wir sind hier ein Kinderparadies. Was hindert uns also, ganz gezielt Familien anzusprechen und sie zu begeistern“, so Kutter zur künftigen Ausrichtung des JASMAR. Auch Natur- und Sportliebhaber sollen aufgrund der Lage der Anlage besonders in der so genannten Vor- und Nachsaison angesprochen werden.

Immerhin verfügt das JASMAR über rund 1.000 Betten in 129 Zimmern, 16 Suiten und 98 Ferienwohnungen. Mit dem Tagungstourismus soll ein weiteres Standbein aufgebaut werden. Hierbei bietet die Anlage beste Voraussetzungen. „Firmentagungen, Parteitage und Hochzeiten, wir haben in den letzten Jahren bewiesen, dass wir solche Veranstaltungen stemmen können“, unterstreicht der Geschäftsführer.

Auch Thomas Wuitschik, Vorsitzender des Tourismusverbandes Rügen, begrüßt die „konsequente Ausrichtung des Hauses, um nach Möglichkeit ganzjährig einen guten Betrieb zu erwirtschaften. Der Tourismusverband war nach Bekanntwerden des Steigenberger-Rückzugs negativ beeindruckt. „Jedoch mit den neuen Partnern hier im JASMAR haben wir die positive Zuversicht, dass die Anlage langfristig ein Imageträger für Rügen sein wird“, so der Verbandsvorsitzende.