Springe zu: Navigation | Inhalt | Aktuelle Themen
Dieser Artikel wurde am 16. August 2006 um 09:15 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

5. Tag der Selbsthilfe und Gesundheit auf Rügen

Am 24. August wird der Bergener Klosterhof zum Informationszentrum

Rügen (apf). Es ist inzwischen schon zur Tradition geworden, dass die Selbsthilfegruppen die jährlich stattfindenden Gesundheits- und Selbsthilfetage in Bergen dazu nutzen, ihre Arbeit in der Öffentlichkeit vorzustellen und ihre Anliegen transparent zu machen. Auch am diesjährigen 5. Gesundheits- und Selbsthilfetag beteiligten sich wieder rund 30 Anbieter, denen Hilfe und Selbsthilfe ein wichtiges Ziel ist. In der Zeit von 10 bis 16 Uhr stellen sich Rügener Selbsthilfegruppen, Verbände und Einrichtungen vor, umrahmt von einem bunten kulturellen Programm für die ganze Familie. Neu ist in diesem Jahr, so die stellvertretende Landrätin, Dr. Ulrike Lucas (SPD), dass erstmals ein Wochentag gewählt wurde, um diesen Tag zu präsentieren.

Denn Schulen sollen die Möglichkeit erhalten, diesen Tag als Projekttag zur Gesundheitserziehung in den Unterricht einzubinden. Und Schüler sind es auch, die das kulturelle Programm gestalten. So beispielsweise 92 Samtenser Schüler, die ein Theaterstück zur Aufführung bringen. Doch auch der Nonnenchor, Sketche und der Kinderzirkus Zimpanelli werden zum Gelingen des Tages beitragen. Der Selbsthilfetag beschäftigt sich mit einem sensiblen Thema und ist immer auch auf bestimmte Probleme fixiert, sagt Christian Waedow, Geschäftsführer der AWO Rügen. Hieraus ergeben sich zwei wesentliche Anliegen. Einerseits soll der Tag dazu dienen, für die Probleme der Selbsthilfegruppen zu sensibilisieren und andererseits die Bereitschaft wecken, Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Denn niemand ist davor gefeit, aus heiterem Himmel selbst vor das Leben verändernden gesundheitlichen Problemen zu stehen. Und da ist es eben gut, wenn man Partner und Freunde hat, die hilfreich zur Seite stehen. Burkhard Päschke vom DRK-Kreisverband unterstreicht dies und setzt hinzu, dass Selbsthilfe vom Ehrenamt lebt. Und da war der letzte Selbsthilfetag für das DRK ein erfolgreicher. Denn im Ergebnis der Gespräche haben sich acht Rüganer bereit erklärt, sich aktiv in die Arbeit einzubringen. Betroffene, die den Selbsthilfetag besuchen wollen, haben die Möglichkeit, über das DRK, die AWO oder den Lebenshilfe e.V. Freifahrkarten für die Busse des RPNV zu erhalten. Die sollten in den nächsten Tagen dort abgeholt werden. Denn der Aufsichtsrat des RPNV hat beschlossen, den Teilnehmern die kostenfreie Fahrt zu ermöglichen und auch die Samtener Schüler zu transportieren. Ebenso stehen mit der AOK Rügen, der IKK und der Stadt Bergen Sponsoren zur Seite, die diesen 5. Tag der Selbsthilfe auf dem Klosterhof in Bergen ermöglichen.