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Die Themen der aktuellen Ausgabe vom 10. Februar


Das Titelthema vom 10. Februar

Sechs-Punkte-Plan der Stadt für Asylbewerber

Stadtvertretung lehnt mit großer Mehrheit Anmietungen bei der BEWO ab

Bergen auf Rügen (gü). Unaufgeregt und sachlich debattierten die Mitglieder der Stadtvertretung über die schnelle Unterbringung von weiteren Asylbewerbern im Gemeindegebiet. 19 der 24 Stadtvertreter trafen sich am Montag dieser Woche zu einer Dringlichkeitssitzung, die von Bürgermeisterin Anja Ratzke (parteilos) gefordert worden war.

Hintergrund: Der Landkreis Vorpommern-Rügen muss zeitnah 150 Asylbewerber in Bergen auf Rügen unterbringen. In einem zweiten Durchgang sollen weitere 150 Menschen folgen. Diese müssen bis zum 29. Februar aus den Jugendherbergen in Prora und Sellin ausgezogen sein. Ursprünglich war für die Erstaufnahme das Hotel „Ratskeller“ seitens des Landkreises ins Auge gefasst worden. Dagegen regte sich im politischen und gesellschaftlichen Bergen Widerstand (diese Zeitung berichtete).

Nunmehr wollte sich Bürgermeisterin Ratzke von den Stadtvertretern absegnen lassen, dass sie bei der Bergener Wohnungsgesellschaft (BEWO) insgesamt 25bis 30 Wohnungen anmieten kann, um die ersten Asylbewerber unterzubringen. Doch es kam am Montagabend anders.

Ein weiterführender Änderungsantrag der CDU/FDP-Fraktion wurde mit großer Mehrheit der Stadtvertreter angenommen und der Stadtverwaltung an die Hand gegeben. 13 Stadtvertreter sprachen sich für den „Sechs-Punkte-Plan“ des Änderungsantrages aus. Vier Stadtvertreter stimmten dagegen und zwei weitere enthielten sich der Stimme. Was steht nun drin im „Sechs-Punkte-Plan“, der die Arbeit der Stadtverwaltung bei der Unterbringung von Asylbewerbern allerdings nicht einfacher machen wird, debattierten die rund 100 anwesenden Bürger, die am Montagabend der Dringlichkeitssitzung beiwohnten.

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