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Hier ist der RÜGANER ANZEIGER online!

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In unserem Archiv finden Sie Beiträge seit dem online-Start des OSTSEE ANZEIGER – Der Rüganer im Jahr 2004. Zudem finden Sie hier auch das Archiv der ehemaligen Wochenzeitung Der Rüganer aus den Jahren 1996 bis 2004.

Viel Spaß beim Lesen, Ihr Team des OSTSEE ANZEIGER – Der Rüganer!



Tagesaktuelle Nachrichten von der Insel

31.07. LKW verliert Ladung

Bergen auf Rügen (DR). Am 29. Juli meldete ein Bürger gegen 18:25 Uhr einen LKW, der auf der Bundesstraße 96 in Fahrtrichtung Bergen unterwegs sei und übelriechende Ladung verliere. Die Beamten des Polizeihauptreviers Bergen suchten die B 96 zwischen Ralswiek und Bergen nach dem vom Zeugen beschriebenen LKW ab. Schließlich sichtete die Funkwagenbesatzung den LKW mit Auflieger an einer Tankstelle in Bergen. Die Polizisten kontrollierten Fahrzeugführer und Fahrzeug. Dabei stellte sich heraus, dass der Sattelschlepper mit einer so hohen Menge an Fischabfällen beladen war, dass die Abdeckplane das Herunterfallen der Ladung nicht verhinderte. Die Polizeibeamten beauftragten den LKW-Fahrer, ein litauischer Staatsbürger im Alter von 36 Jahren, vorsichtig zum Beladungsort zurückzufahren und die Fahrt mit geringerer Ladungsmenge fortzusetzen. Durch das Verlieren der Ladung verstieß der Fahrzeugführer gegen die Straßenverkehrsordnung. Der Bußgeldkatalog sanktioniert dies mit einem Punkt in Flensburg und 80 Euro.

30.07. Fußgänger bei Verkehrsunfall verletzt

Bergen auf Rügen (DR). Am Nachmittag des 29. Juli ereignete sich gegen 16:10 Uhr ein Verkehrsunfall in Bergen. Eine 26-jährige VW-Fahrerin aus Bergen passierte die Ringstraße in Richtung Friedensstraße. An der Kreuzung Ringstraße/ Bahnhofstraße beabsichtigte die Pkw-Fahrerin nach rechts in die Bahnhofstraße einzubiegen. Zeitgleich überquerte eine 47-jährige Bergenerin die Ringstraße, aus Richtung Graskammer. Die Lichtzeichenanlage war sowohl für die Fahrzeugführerin als auch für die Fußgängerin auf "Grün" geschaltet. Die 26-Jährige registrierte die 47-Jährige zu spät. Es kam zum Zusammenstoß, in dessen Folge die Fußgängerin leichte Verletzungen am Bein erlitt. Die Verletzte wurde vor Ort medizinisch erstversorgt und anschließend in das Krankenhaus der Stadt gebracht. Die VW-Fahrerin blieb unverletzt. Am Pkw entstand augenscheinlich kein Sachschaden .

29.07. Neue Amtsvorsteherin in West-Rügen

Samtens (gü). Die Gemeindevertreterin Edelgard Feichtinger (Bündnis für Rügen) aus Samtens ist neue Amtsvorsteherin im Amt West-Rügen. Darauf verständigten sich die Mitglieder des Amtsausschusses während ihrer konstituierenden Sitzung dieser Tage. Feichtinger übernimmt das Ehrenamt von Frank Martitz von Hiddensee, der diese Funktion seit 2009 innehatte. Zum ersten Stellvertreter wurde Christian Thiede (FDP), Bürgermeister der Gemeinde Rambin, und zur zweiten Stellvertreterin Karin Wodrich (Bündnis für Rügen), Bürgermeisterin der Gemeinde Samtens, gewählt, heißt es abschließend seitens des Amtes.

24.07. Verkehrsunfall auf der B96 fordert vier Verletzte

23.07. Baumfällungen an der B96 beginnen

B96/Rügen (DR). Aufgrund mehrerer umgestürzter Bäume im Bereich der Bundesstraße 96 auf Rügen im Burkvitzer- und Kubbelkower Wald wurden diese Bereiche am 2. Juli 2014 eingehend kontrolliert. Im Ergebnis wurden viele windbruchgefährdete Bäume festgestellt. Insgesamt müssen aufgrund der Sturzgefährdung im Burkvitzer Wald 622 Bäume und im Kubbelkower Wald 292 Bäume gefällt werden. Die Fällungen sind dringend notwendig, um die Verkehrssicherheit auf der Straße wieder gewährleisten zu können und mit der zuständigen Naturschutzbehörde abgestimmt. Mit dem Fällen der Bäume wird am Mittwoch, 23. Juli, um 9.00 Uhr begonnen. Dabei wird die Straße aus Samtens kommend kurz vor Bergen halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt.

16.07. Vermisster Paddler tot aufgefunden

Bessin/Rambin (DR). Trauriges Ende einer Vermisstensuche! Am Freitag letzter Woche wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg durch eine Wassersportlerin informiert, dass sie im Kubitzer Bodden, Höhe der Ortschaft Bessin, eine leblose Person und ein Kajak im Wasser treibend festgestellt habe. Durch die FFw Rambin wurden Person und Boot geborgen und an Land gebracht. Bei der Person konnte nur noch der Tod festgestellt werden. Im Verlauf der durch den Kriminaldauerdienst des KK Stralsund durchgeführten ersten Ermittlungen konnten Hinweise festgestellt werden, die darauf schließen lassen, dass es sich bei der geborgenen Person um den seit dem 11. Juni vermissten 69-jährigen Paddler aus dem Land Brandenburg handelt. Der Kriminaldauerdienst führt auch die weiteren Ermittlungen zur Identität und Klärung der Todesursache der aufgefundenen Person. Anhaltspunkte für ein todesursächliches Fremdverschulden konnten nicht gewonnen werden. Die Todesursache wird abschließend durch das Rechtsmedizinische Institut in Greifswald geklärt.

15.07. Energieminister auf Rügen zu Gast

Rügen (DR). Am kommenden Mittwoch, 16. Juli, beginnt Landes-Energieminister Christian Pegel (SPD) eine Sommertour quer durch Mecklenburg-Vorpommern. An fünf Tourtagen stehen unterschiedliche Termine auf dem Programm. Jeder Tag steht unter einem eigenen Thema. Dabei handelt es sich um die Themen „Logistik“, „Windenergie Offshore“, Windenergie Onshore“, „Netzstabilität und Speicher“ sowie „Innovative Mobbilitätsformen“. Am 16. Juli wird Pegel u.a. ab 16.30 Uhr eine Besichtigung des Fährkomplexes und des Bahnhofes im Fährhafen Sassnitz vornehmen. Ab 17.30 Uhr steht dann noch eine wasserseitige Hafenbesichtigung und Fahrt nach Sellin mit der MS „Binz“ auf dem Programm.

11.07. Auffahrunfall mit zwei verletzten Personen und 15.000 Euro Sachschaden

Ostseebad Göhren (DR). Am 9.Juli, gegen 18:05 Uhr, ereignete sich in der Berliner Straße in Göhren ein Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Pkw. Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen. Der 59-jährige Fahrer eines Pkw Audi aus Göhren befuhr die Berliner Straße aus Richtung Strandstraße in Richtung B 196. An der Einmündung zur Ulmenallee musste der Göhrener verkehrsbedingt halten. Dies bemerkte der 22-jährige Fahrer eines Lkw MAN aus Greifswald offenbar zu spät und fuhr auf den haltenden Pkw auf. Der Audi-Fahrer und seine Mitfahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt und wurden vor Ort medizinisch versorgt. Der Sachschaden wird auf 15.000 Euro geschätzt.

09.07. Behindertenbeauftragte mit Sprechstunde

Stralsund/Bergen auf Rügen (DR). Die Behindertenbeauftragte des Landkreises Vorpommern-Rügen, Gundela Knäbe, führt demnächst zwei Sprechstunden für interessierte Bürger des Landkreises durch. Diese finden am Dienstag, 15. Juli, in der Zeit von 15 bis 17 Uhr im Landratsamt Stralsund (Carl-Heydemann-Ring 67, Raum 134) und am Dienstag, 22. Juli, in der Zeit von 15 bis 17 Uhr im Verwaltungsgebäude des Landkreises Vorpommern-Rügen in Bergen auf Rügen (Störtebekerstraße 30, Beratungsraum 4. Etage) statt. Um Termine besser koordinieren zu können, wird darum gebeten, dass interessierte Einwohner sich möglichst rechtzeitig unter der Telefonnummer (03831) 357-1213 zu einer der Sprechzeiten anmelden. Es sind aber auch spontane Besuche der Sprechstunden möglich, so ein Sprecher der Landkreisverwaltung.

08.07. Neuwahl des Bürgermeisters erforderlich

Gingst (gü). Die Einwohner des Ortes müssen einen neuen Bürgermeister wählen! Der am 25. Mai im Amt bestätigte bisherige ehrenamtliche Bürgermeister Jürgen Briese (Einzelbewerber) hat sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht angetreten. Das berichtet die OSTSEE ZEITUNG in ihrer Ausgabe vom 3. Juli. Die neue Gingster Gemeindevertretung traf sich in der letzten Woche zur konstituierenden Sitzung und hat Karsten Lange (FDP) zum ersten stellvertretenden Bürgermeister gewählt. Dieser wird nun die Amtsgeschäfte bis zur Neuwahl führen. Die Neuwahl des Bürgermeisters soll am Sonntag, 9. November, erfolgen, wie es weiter heißt. Einen Kandidaten gibt es laut OZ bereits: Karsten Lange will seinen Hut in den kommunalpolitischen Ring werfen. Vorschläge bzw. Kandidaturen können bis zum 28. August (18 Uhr) im Amt West-Rügen abgegeben werden.

04.07. Neuauflage des Rügener Gastgeberkatalogs in Arbeit

Bergen auf Rügen (DR). Die Vorbereitung des Rügener Gastgeber-Katalogs 2015 geht in die heiße Phase: Am 10. Juli ist Anzeigenschluss. Bis dahin haben Gastgeber von Hotels, Pensionen, Gasthöfen, Ferienwohnungen, Ferienhäusern, Privatzimmern, Jugendherbergen sowie andere touristische Anbieter die Möglichkeit, ihren Auftrag an die Tourismuszentrale Rügen (TZR) zu senden. Jedes Haus wird mit Foto, Service-Informationen zu Zimmern, Ausstattung, Lage, Zertifizierung und Adresse vorgestellt. Der Gastgeber-Katalog ist das einzige und umfassende Gastgeberverzeichnis für die gesamte Insel Rügen und gehört neben dem Internet zu den wichtigsten Buchungsmöglichkeiten für Gäste. Pro Jahr verschickt die Tourismuszentrale kostenlos zehntausende Kataloge ins In- und Ausland – Tendenz steigend. Weiterhin repräsentiert die TZR die Insel auf nationalen und internationalen Messen und flankiert über Print- und Onlinewerbung die Marketing-Aktionen des Landestourismusverbandes. Der Gastgeber-Katalog ist auch hier immer mit dabei. Mitglieder in örtlichen Tourismusvereinen erhalten 10 Prozent Rabatt. Mitgliedern des Tourismusverbandes Rügen e.V. wird ein Rabatt von 30 Prozent gewährt. Weitere Informationen unter 03838-807756 oder unter http://www.ruegen.de/katalog2015

03.07. Neues Programm für Welterbestädte

Berlin/Stralsund (DR). Ein neues Bundesprogramm soll die deutschen UNESCO-Welterbestätten finanziell unterstützen. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages bereits am 5. Juni beschlossen. Die Bundestagsabgeordnete Sonja Steffen (SPD) hofft, dass auch Mecklenburg-Vorpommern profitieren wird. Mit dem neuen Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ könnten dringend notwendige Investitionen in den Erhalt der historischen Orte von Weltrang gefördert werden. Gefördert würden investive sowie konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler Wahrnehmbarkeit. Im laufenden Jahr 2014 stünden 2,5 Millionen Euro zur Verfügung und für die weiteren Jahre 2015 bis 2018 seien Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von insgesamt 50 Millionen Euro vorgesehen.

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Das Titelthema vom 29. Juli 2014

Ja zu Offshore, aber nein zu Küsten-Abständen

Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern mit Stellungnahme zum LEP

Rügen/Greifswald (gü). Die Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern mbH mit Sitz in Greifswald begrüßt die Ausweisung von Flächen für Offshore-Anlagen im neuen Landesraumentwicklungsprogramm Mecklenburg-Vorpommern (LEP)! In einer Stellungnahme der WFG heißt es: „Das LEP regelt letztlich auch die Raumordnung im Küstenmeer. Hier ist zu begrüßen, dass eine Ausweisung von Vorrang- und Vorbehaltsgebieten für Windenergieanlagen erfolgt. Dies ermöglicht die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien und bietet erhebliche Chancen für die Entwicklung einer Offshore-Industrie im Lande.“

Kritisch sieht die WFG allerdings die Abstände zu den Küstenbereichen des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit touristischen Orten. Hier sind Abstände von lediglich sechs Kilometern zwischen Standorten auf See und der Küstenlinie im LEP benannt. Dagegen laufen Vermieter und Gastronomen der Insel Rügen seit Bekanntwerden Sturm (diese Zeitung berichtete mehrmals). In der Stellungnahme der WFG heißt es weiter: „Dennoch sollte überprüft werden, ob eine Ausweisung von Eignungsflächen in dem vorgeschlagenen Ausmaß sinnvoll und zweckmäßig ist. Die Abstände zur Küstenlinie, insbesondere in Bereichen landseitig gelegener Tourismusschwerpunkträume, sollten überprüft und vergrößert werden, da eine Beeinträchtigung der Erholungsqualität und damit der Wettbewerbsfähigkeit touristischer Standorte und Unternehmen zu befürchten ist.“

Klare Absage der WFG für die im LEP ausgewiesenen Standorte auf See also. In einer ersten Runde zur Beteiligung zum neuen LEP konnten bis 4. Juli Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange abgegeben werden. Davon haben auch die Tourismusverbände Rügen und MV sowie der DeHoGa-Landesverband Gebrauch gemacht. Ihre Stellungnahmen sehen die Installation weiterer Offshore-Anlagen vor den Küsten von Rügen, Fischland-Darss-Zingst und anderen Regionen kritisch.

Der Tourismusverband Rügen spricht sich entschieden gegen die geplanten Offshore-Windparks in unmittelbarer Küstennähe aus. „Insbesondere betrifft dies die avisierten Areale mit einem Abstand zur Küstenlinie von rund sechs Kilometern, unter anderem vor dem Nationalpark Jasmund“, so TZR-Chef Kai Gardeja.

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